25.05.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Reisewelle vor Weihnachten

Reisewelle vor Weihnachten

Busse und Bahnen als Paradies für Diebe

Mit Koffern und Geschenken auf dem Weg zur Familie oder Freunden: Kurz vor den Feiertagen sind besonders viele Reisende in Bussen und Bahnen unterwegs.

Wiesbaden - "Wer nicht aufpasst, ist schnell um eine Tasche ärmer", so Hanna Harsche, Expertin beim Infocenter der R+V Versicherung. "Im vergangenen Jahr hat die Bundespolizei über 14.000 Diebstähle allein aus Zügen registriert - deutlich mehr als noch 2012." Besonders häufig sind Alleinreisende betroffen, da sie nicht immer ihr gesamtes Gepäck mit auf die Toilette oder in den Speisewagen schleppen können.
An Wochenenden oder vor Feiertagen sind die Waggons oft restlos überfüllt - ein Paradies für Gauner. "Wer alleine unterwegs ist, sollte beim Verlassen des Platzes mehrere Personen bitten, auf sein Gepäck achtzugeben", rät R+V-Expertin Hanna Harsche. Aber auch gemeinsam Reisende sind vor Dieben nicht geschützt. "Die Täter treten häufig in Gruppen auf: Einer lenkt die Bahnfahrer ab, der zweite klaut die Wertsachen und der dritte rennt damit weg." Wichtige Gegenstände sollten Reisende daher immer eng am Körper tragen. Besondere Vorsicht ist auch bei Zwischenhalten geboten: Schlagen die Diebe während der Stopps an Bahnhöfen zu, können sie aussteigen, bevor ihr Opfer den Verlust bemerkt. Daher ist es ratsam, bei Zwischenhalten am Platz zu bleiben und das Gepäck im Auge zu behalten.
Auch die Gepäckablage gerät oft unbemerkt ins Visier von Kriminellen. Dagegen hilft, den Koffer oder die Laptop-Tasche beispielsweise mit einem Fahrradschloss an die Ablage zu ketten. Wer die Gefahr des Diebstahls gänzlich vermeiden möchte, kann seine Koffer auch schon vorher zum Ankunftsort schicken. Dies ist zum Beispiel direkt über die Deutsche Bahn möglich. Aber auch Paketdienste bieten diesen Service an.

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