Regionale Obstsorten gepflanzt

Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030

Das Grünflächenamt hat insgesamt 56 neue Obstbäume in Mecklenbeck und Albachten pflanzen lassen, darunter auch regionale Apfelsorten.

Münster - Das Grünflächenamt hat insgesamt 56 neue Obstbäume in Mecklenbeck und Albachten pflanzen lassen, darunter regionale Apfelsorten wie die Dülmener Rose und die Rote Sternrenette. Ein Ziel der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 ist es, mit typischen Obstgehölzen die biologische Vielfalt zu fördern. Aus diesem Grund, unterstützt durch politische Anträge, wurden an zwei Straßen in Mecklenbeck und auf einer Wiese im Offerbachpark in Albachten hochstämmige Obstgehölze gesetzt.

„Das Spektrum der angepflanzten Arten im Offerbachpark ist sehr vielfältig, es sind viele alte Apfelsorten, aber auch Süßkirsche, Mirabelle, Hauszwetschge und Birnenquitte darunter“, freut sich Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck. Gerade alte Obstwiesen seien wichtige Lebensräume für viele Tierarten wie Steinkauz, Wildbienen und viele weitere Insektenarten, betont Peck.

Streuobstwiesen sind ein wichtiges Kulturgut und leisten einen großen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in der Stadt. Außerdem dürfen die Bürgerinnen und Bürger in Albachten und Mecklenbeck selbst ernten, wenn im kommenden Jahr die ersten Früchte reif sind. Dann können sie probieren, wie köstlich die Birne „Köstliche von Charneux“ ist und entdecken, dass das sternförmige Kerngehäuse der Sternrenette ihren Namen gibt.

Die bis zu vier Meter hohen, neu gepflanzten Bäume müssen noch einiges an Stammumfang zulegen, um Bruthöhlen zu bieten. Eine alte, gewachsene Streuobstwiese ist in Münster unter anderem am Hof Haus Kump in Mecklenbeck zu finden.