Regenbogenflagge am Rathaus Düsseldorf gehisst

Stadt nimmt am International Day of Tolerance teil

Düsseldorf nimmt am Montag, 16. November 2020, am International Day of Tolerance teil und hisst am Rathaus die LSBTIQ+ Regenbogenflagge.

Düsseldorf - Sie folgt damit einer Einladung von Warschaus Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski und setzt im Schulterschluss mit der langjährigen polnischen Partnerstadt ein Zeichen gegen Intoleranz und Diskriminierung.

Der Internationale Tag der Toleranz ("International Day of Tolerance") findet jährlich am 16. November 2020 statt und wurde 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen. Er soll ein öffentliches Bewusstsein für die Gefahren von Intoleranz schaffen. An diesem Tag zeigen Städte weltweit ihre Solidarität und Unterstützung für Minderheiten, in dem Regenbögen an Gebäudefassaden projiziert oder entsprechende Regenbogenflaggen gehisst werden.

In diesem Jahr wurde Düsseldorf zur Teilnahme am Internationalen Tag der Toleranz von Warschaus Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski eingeladen. Im Angesicht der momentan sehr angespannten LSBTIQ+ Lage in Polen ist es von großer Bedeutung, dass Polens Hauptstadt ein klares Zeichen gegen Intoleranz und Diskriminierung setzt. Diese Maßnahme unterstützt die Stadt Düsseldorf als langjährige Partnerstadt Warschaus, in dem sie ebenfalls am International Day of Tolerance teilnimmt.

Somit setzt sich die Landeshauptstadt nicht nur für Diversität, Toleranz und Menschenrechte ein, sondern positioniert sich dazu zusammen mit ihrer polnischen Partnerstadt. In der Partnerstadt Warschau werden in diesem Jahr ein historisches Gebäude in der Altstadt und eine Brücke entsprechend beleuchtet. Neben Warschau und Düsseldorf nehmen an der Aktion viele weitere europäische Städte teil, unter anderen Barcelona, Birmingham, Bratislava, Budapest, Gent, Kopenhagen, London, Madrid, Oslo, Prag und Reykjavic.