Reaktor des Akw Gundremmingen vorübergehend vom Netz

Unternehmen: Keine Gefahr für Personal und Umwelt

Das Atomkraftwerk Gundremmingen in Bayern hat einen seiner beiden Reaktoren aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz genommen.

Günzburg - Die Ursache für die Abschaltung des Blocks C seien Revisionsarbeiten an dem zweiten Reaktor des Kraftwerks im schwäbischen Landkreis Günzburg gewesen, bei denen "die Druckluftversorgung des Reaktors unterbrochen wurde", teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Das Sicherheitskonzept sehe für diesen Fall eine automatische Reaktorschnellabschaltung vor.

Der Reaktor sollte noch am Nachmittag wieder in Betrieb genommen werden und zurück ans Netz gehen, wie ein Sprecher des Kraftwerks auf Anfrage mitteilte. Der Vorfall war der im Internet veröffentlichten Unternehmensmitteilung zufolge meldepflichtig gegenüber der Aufsichtsbehörde, sei aber als Ereignis mit keiner oder geringer sicherheitstechnischen Bedeutung einzustufen. "Eine Gefährdung des Personals, der Anlage oder der Umgebung war mit dem Ereignis nicht verbunden", erklärte das Unternehmen.

(xity, AFP)