Rauschgifthändler gefasst

Kokain im Wert von 3,5 Millionen Euro

Das für organisierte Kriminalität zuständige Kriminalkomissariat 21 des Bochumer Polizeipräsidiums konnte Tätergruppierung festnehmen

Bochum - Die Staatsanwaltschaft Bochum und das für die organisierte Kriminalität zuständige KK 21 des Bochumer Polizeipräsidiums führt im Rahmen der "EG Paul" seit Ende November 2014 ein umfangreiches  Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des internationalen Rauschgifthandels - mit Erfolg!

Am Sonntag, den 21. Februar 2016, kam es zu einer erneuten Kokaineinfuhr durch einen Kurier von Sao Paulo über Madrid nach Deutschland. Düsseldorfer Zoll- sowie Bochumer Kriminalbeamte nahmen gegen 12:30 Uhr den Kurier (35) im Bereich des Düsseldorfer Flughafens fest. In dem Koffer des Witteners fanden die Beamten ca. 15 Kilogramm Kokain.

Im Anschluss durchsuchten Spezialeinsatzkommandos, Kräfte der Bochumer Bereitschaftspolizei sowie Beamte der Kripo in Bochum und Witten insgesamt neun Wohnungen und nahmen eine Frau sowie acht Männer fest. Es wurden fünf Haftbefehle vollstreckt. Bislang konnte der Tätergruppierung die Einfuhr von ca. 100 Kilo Kokain im Wert ca. 3,5 Millionen Euro und ca. 20 Kilogramm Marihuana im Wert ca. 100.000 Euro vorgeworfen werden.

Die intensiven Ermittlungsarbeiten in einem der größten Fälle des organisierten Rauschgifthandels dauern an.




(© 2016 OTS)


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