Radschläger für Düsseldorfer Flutopfer

Spende für Opfer der Flutkatastrophe

Bis Ende Januar haben Düsseldorfer die Möglichkeit über die Aktion mit dem begehrten Aufkleber, Betroffene zu unterstützen

Düsseldorf - Heike Kappes, Geschäftsführerin von radschlaeger.com hat heute gemeinsam mit Bürgermeister Josef Hinkel 3.500 EUR für die Opfer der Flutkatastrophe in Düsseldorf an die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf, Sabine Tüllmann, übergeben. 100 Prozent des Verkaufserlöses aus Radschläger-Aufklebern fließen dem Spendenzweck zu. Aufgerundet wurde die Summe von Heike Kappes und ihrem Sohn Malte Kappes, für die die Spendenaktion und der Zusammenhalt der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer eine echte Herzensangelegenheit sind.

Radschlaeger.com hat aufgrund der Flutkatastrophe eine eigene „Spendenaktion für Düsseldorfer Flutopfer“ initiiert, um die Bürgerstiftung Düsseldorf zu unterstützen. Dabei handelt es sich um den beliebten Düsseldorfer Radschläger, nach dem Entwurf von Friedrich Becker im Jahre 1960. Heike Kappes und Malte Kappes haben als Team von radschlaeger.com, einem Düsseldorfer Familienunternehmen, diese Spendenaktion angestoßen, um zu helfen.

Weiterhin können Düsseldorfer mit dem Kauf eines exklusiven Radschläger-Autoaufklebers als Privatperson einfach und unkompliziert ihren Beitrag leisten. Der gesamte Erlös kommt zu 100 Prozent der Bürgerstiftung Düsseldorf mit ihren Sonderfonds für Opfer der Katastrophe zugute und wird an die betroffenen Haushalte und Personen weitergeleitet. Die Aktion wird noch bis Januar 2022 unter www.raedschlaeger.com fortgeführt.

Heike Kappes, Geschäftsführerin radschlaeger.com: „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spendenaktion etwas beitragen können, um den Düsseldorfer Geschädigten der Flutkatastrophe zu helfen. Unser liebenswerter Düsseldorfer Radschläger bringt die Dinge buchstäblich ins Rollen. Uns war sofort klar, dass wir gerne unbürokratische Hilfe leisten möchten und Solidarität mit den Opfern in Bewegung setzen wollen!“

Die Bürgerstiftung Düsseldorf hat im Juli dieses Jahres Sonderfonds von zunächst 50.000 EUR eingerichtet, um Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zu helfen, die durch das Hochwasser in existenzielle Not geraten sind – beispielsweise, weil sie keinen Versicherungsschutz haben. Diese Summe hat den Bedarf bei weitem nicht gedeckt. Bis zum heutigen Tag hat die Bürgerstiftung 600.000 EUR in die Hilfe für Düsseldorfer Flutopfer fließen lassen. Bis zu 3.000 EUR stellt die Bürgerstiftung Betroffenen zur Verfügung. Im Moment liegen der Stiftung so viele Anträge zur Bearbeitung vor, dass derzeit keine weiteren Anträge angenommen und bearbeitet werden können. Sechs Monate nach der Flut ist der Aufbau in den betroffenen Gebieten in Düsseldorf gut vorangeschritten. Bis alles fertig ist und alle Schäden behoben sind, wird es allerdings noch dauern. Bis dahin wird die Stiftung noch viele Anträge prüfen und Betroffene unterstützen.

Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf: „Wir freuen uns sehr über die Spende der Radschläger! In den vergangenen Monaten konnte die Bürgerstiftung viel bewegen. Noch immer bearbeiten wir die Anträge der Hochwasseropfer und begrüßen es sehr, dass die Spendenaktion weiterläuft und unsere Arbeit unterstützt!“.

Düsseldorfs erster Bürgermeister Josef Hinkel bekräftigt: „Die Spendenaktion der Radschläger ist wichtig und ein schönes Beispiel dafür, dass es engagierte Bürgerinnen und Bürger sind, die unsere Stadt so lebenswert machen. Auch in Düsseldorf wurden Menschen durch die Flutkatastrophe in existenzielle Bedrängnis gebracht. Ich wünsche mir, dass sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer weiterhin solidarisch zeigen, die Radschläger-Aktion unterstützen – und die Flutopfer nicht in Vergessenheit geraten!“.

Entsprechend läuft die Spendenaktion der Radschläger weiter. Wer unkompliziert Gutes tun will, kann die Radschläger-Aufkleber im Onlineshop unter https://radschlaeger.com/autoaufkleber-radschlaeger-duesseldorf-spenden-fuer-flutopfer/ erwerben und damit die Bürgerstiftung bzw. die Betroffenen von der Flutkatastrophe unterstützen.