Quarantäne-Brechern drohen drastische Strafen

Stadt Krefeld erinnert an Pflicht zur Einhaltung

In den vergangenen Tagen haben sich in Krefeld mehrere Bürger im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie nicht an die Quarantäne-Regeln gehalten, obwohl eine solche häusliche Absonderung angeordnet war.

Krefeld - Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in Krefeld prüft die Einhaltung der Quarantänen. 20 Personen hat er am Mittwoch aufgesucht und in 13 Fällen Verstöße registriert. Am Donnerstag suchte er zehn Personen auf und registrierte fünf Verstöße. Oberbürgermeister Frank Meyer hat deshalb in der digitalen Corona-Pressekonferenz am Freitag auf die Pflicht zur Einhaltung der Quarantäne aufmerksam gemacht und auf drastische Strafen hingewiesen, die Regelbrechern drohen. Bußgelder von 200 bis 25.000 Euro können fällig werden.

Es gibt nur einige wenige Gründe, die eine Ausnahme von der Quarantäne legitimieren, etwa den angeordneten und nachzuweisenden Arztbesuch. „Wenn wir gemeinsam wollen, dass die Zahlen sinken, dann müssen wir die Regeln einhalten", betonte Frank Meyer, der auch darauf verwies, dass man als möglicherweise infizierte Person das Leben anderer gefährde, wenn man die Quarantäneregeln nicht einhält. Durch den Wegfall der Maskenpflicht in den Grünanlagen in Krefeld könne KOD-Personal nun anders angesetzt werden. Ein verschärftes Augenmerk kann jetzt auf die Einhaltung der Quarantänepflicht gelegt werden.