Psychisch kranker Mann festgenommen

Wutanfall zieht Strafverfahren nach sich

Für Aufsehen sorgte am frühen Dienstagabend des 23. September 2014, gegen 17:40 Uhr, ein 30-jähriger Mann aus Ratingen-West, der auf der Düsseldorfer Straße in der Ratinger Innenstadt lautstark und wild gestikulierend randalierte.

Ratingen - Für Aufsehen sorgte am frühen Dienstagabend des 23. September 2014, gegen 17:40 Uhr, ein 30-jähriger Mann aus Ratingen-West, der auf der Düsseldorfer Straße in der Ratinger Innenstadt lautstark und wild gestikulierend randalierte. Mit einem Stein warf der Mann dabei die Schaufensterscheibe eines dortigen Kiosk ein, traf dabei aber glücklicher Weise weder Personal noch Kunden des Geschäftes.

Beamte aus der dem Tatort unmittelbar gegenüberliegenden Ratinger Polizeiwache, die auf den Vorfall auf der Straße aufmerksam wurden, konnten den sich wild gebärdenden und dann auch gegen den Zugriff der Polizei gewaltsam wehrenden Mann überwältigen, fesseln und festnehmen. Der nicht alkoholisierte, scheinbar auch nicht unter Drogen stehende, aber deutlich verwirrt wirkende Festgenommene, welcher der Polizei selber erklärte, dass er schon länger unter psychiatrischer Beobachtung und amtlicher Betreuung steht, wurde einem Arzt vorgeführt. Dieser verfügte die Zwangseinweisung des 30-jährigen Ratingers in eine psychiatrische Einrichtung.

Den zur Tat benutzten Stein hatte der Beschuldigte nach eigenen Angaben bereits in Ratingen-Ost aufgesammelt, zum Tatort mitgebracht und in seinem "Wutanfall" gegen den Kiosk geschleudert. Durch den Steinwurf entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von 2.500 Euro an der Schaufensterscheibe und dahinter befindlichen Warenauslagen des Kiosk. Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurde gegen den 30-jährigen Beschuldigten eingeleitet.


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