Prozess um Säureangriff auf Innogy-Manager beginnt in Wuppertal

Mehr als vier Jahre nach einem Säureanschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy beginnt ein Prozess vor dem Landgericht Wuppertal. Verantworten muss sich ein 41-jähriger Belgier.

Mehr als vier Jahre nach einem Säureanschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy beginnt am Freitag (09.15 Uhr) ein Prozess vor dem Landgericht Wuppertal. Verantworten muss sich ein 41-jähriger Belgier, der den Angriff auf Bernhard Günther am 4. März 2018 in Haan gemeinsam mit einem weiteren Täter begangen haben soll. Der Vorwurf lautet auf absichtlich herbeigeführte gemeinschaftliche schwere Körperverletzung.

Der Angeklagte und ein Komplize sollen den damals 51-jährigen Manager hinterrücks angegriffen, zu Boden gebracht und festgehalten haben. Der Belgier habe Günther dann hochkonzentrierte Schwefelsäure ins Gesicht geschüttet. Dadurch erlitt dieser tiefe Verätzungen am Kopf und am Hals sowie an Armen und Beinen. Der Angeklagte schwieg bislang zu den Vorwürfen. Für das Verfahren sind Termine bis Ende August angesetzt.

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