Prozess um Autoattacke in Trierer Fußgängerzone mit fünf Toten begonnen

51-Jähriger unter anderem wegen Mordes angeklagt - Frage nach Motiv

Mehr als acht Monate nach der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone mit fünf Toten hat vor dem Landgericht der rheinland-pfälzischen Stadt der Prozess gegen den Tatverdächtigen begonnen.

Mehr als acht Monate nach der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone mit fünf Toten hat am Donnerstag vor dem Landgericht der rheinland-pfälzischen Stadt der Prozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-Jährigen fünffachen Mord, versuchten Mord in 18 Fällen sowie gefährliche und schwere Körperverletzung in 14 Fällen vor.

Der Mann soll am 1. Dezember 2020 mit seinem Auto in die Fußgängerzone gefahren sein. Auf seinem Weg durch mehrere Straßen soll er Passanten wahllos, aber gezielt mit hoher Geschwindigkeit erfasst haben, bevor er nach wenigen hundert Metern nahe der Porta Nigra ausstieg.

Das Motiv ist bislang unklar. Laut vorläufiger Einschätzung eines psychiatrischen Sachverständigen leidet der Mann an einer Psychose. Im Prozess wird daher auch geklärt werden müssen, ob er eingeschränkt schuldfähig ist.

© 2021 AFP