19.09.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Prozess gegen mutmaßlichen Helfer von Bundeswehrsoldat Franco A. in Hessen begonnen

Prozess gegen mutmaßlichen Helfer von Bundeswehrsoldat Franco A. in Hessen begonnen

27-Jähriger soll Munition aufbewahrt haben

Vor dem Landgericht Gießen hat am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Helfer des Bundeswehrsoldaten Franco A., der Anschläge auf ranghohe Politiker geplant haben soll, begonnen.

Gießen - Die Anklage warf dem 27-Jährigen zu Prozessbeginn vor, für A. Munition aufbewahrt zu haben, wie eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur AFP sagte. Zudem werden ihm Verstöße gegen das Waffen- und das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Er soll Sprengkörper und Handgranaten für A. aufbewahrt haben.

A. soll sich 2017 als syrischer Flüchtling ausgegeben und unter dieser Tarnung Anschläge vorbereitet haben. Mit der fiktiven Identität wollte A. offenbar nach einem Anschlag den Verdacht auf Flüchtlinge lenken. Der Fall führte zu einer breiten Debatte über ein Haltungsproblem in der Bundeswehr. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main befand aber im Juni 2018, A. sei mit großer Wahrscheinlichkeit noch nicht fest entschlossen gewesen, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat zu verüben.

(xity, AFP)


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