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Prozess gegen Glaeseker könnte eingestellt werden

Richterin entscheidet am Dienstag über Vorschlag

Christian Wulffs Ex-Sprecher Olaf Glaeseker könnte in seinem Korruptionsprozess mit einer Geldauflage davonkommen. Die Richterin entscheidet am Dienstag über den Vorschlag.

Der frühere Sprecher von Christian Wulff, Olaf Glaeseker, könnte in seinem Korruptionsprozess mit einer Geldauflage davonkommen. In dem Verfahren gegen Wulff und den Eventmanager Manfred Schmidt vor dem Landgericht Hannover schlugen Anklagebehörde und Verteidiger eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage vor. Die Große Strafkammer unter der Vorsitzenden Richterin Renata Bürgel will darüber am Dienstag entscheiden.

Anklage und Verteidigung regten an, die Verfahren gegen eine Geldauflage von je 25.000 Euro an die Staatskasse nach Paragraph 153a Strafprozessordnung wegen geringer Schuld einzustellen. Schmidt soll zudem 5000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Glaeseker ist wegen Bestechlichkeit angeklagt, er soll als Regierungssprecher des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff (CDU)in den Jahren 2007 bis 2009 in großem Stil Sponsoren geworben haben für eine Veranstaltungsreihe von Schmidt, den so genannten Nord-Süd-Dialog unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten Wulff und Günther Oettinger (CDU) aus Baden-Württemberg.

Schmidt wird Bestechung vorgeworfen, weil er Glaeseker Freiflüge schenkte und ihn in seinen spanischen und französischen Domizilen beherbergte.

© 2014 AFP


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