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Prozess gegen Autoraser in Berlin wegen versuchten Mordes

Vor dem Landgericht Berlin beginnt der Prozess gegen einen Autoraser, der im September vergangenen Jahres auf der Flucht vor der Polizei eine Mutter und ihr fünfjähriges Kind überfahren und dadurch schwer verletzt haben soll.

Berlin - Der zur Tatzeit erheblich alkoholisierte Mann ist wegen versuchten Mordes angeklagt, zudem unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen zu haben. Er soll auch andere Passanten gefährdet haben und außerdem mit seinem Auto auf Polizisten zugefahren sein. Der Prozess beginnt kurz vor der Wiederaufnahme eines anderen Berliner Autoraserfalls. In diesem Fall vrurteilte das Berliner Landgericht zwei Männer nach einem illegalen Autorennen, bei dem ein 69-jähriger unbeteiligter Autofahrer starb, in einem bundesweit ersten Urteil dieser Art wegen Mordes. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil allerdings wieder auf, weshalb der Fall neu verhandelt werden muss.

(xity, AFP)


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