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Professorin als ehrenamtliche Expertin in Uganda

Vier Wochen Programmierkurs in Kampala

Regina Pohle-Fröhlich vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Niederrhein hat in der vorlesungsfreien Zeit über vier Wochen ehrenamtlich einen Programmierkurs in Uganda gegeben.

Krefeld - Es handelt sich um eins von vielen Projekten, das die gemeinnützige Organisation „Senior Experten Service“ (SES) fördert.

In den vier Wochen lehrte Prof. Regina Pohle-Fröhlich fünf jungen Leuten im Alter von 18 bis 25 Jahren von der gemeinnützigen Organisation Integrity Youth Forum Uganda (IFU) das Programmieren. Die praktischen Kenntnisse sollen bei einem vom IFU organisierten Festival zur Programmierung von Computerspielen zum Einsatz kommen. Mit solchen Aktivitäten werden Schüler auf dem Land an den Umgang mit Computern herangeführt, womit die Landflucht bekämpft werden soll. Gerade im IT-Bereich besteht in Uganda ein großer Fachkräftebedarf. Die IFU möchte die IT vor Ort voranbringen und damit in die Zukunft investieren. Ziel ist es, dort ein Praxiscenter aufzubauen, um selbst weiterhin Fachleute auszubilden.

„Man kommt sehr nah an die Leute heran. Die Herzlichkeit und der Enthusiasmus der Menschen sind etwas ganz Besonders. Das gibt einem ganz schön viel. Es war sehr eindrucksvoll, wie gut gelaunt die Menschen trotz ihrer schweren Lebensbedingungen sind“, sagte Pohle-Fröhlich, die an der Hochschule Niederrhein Informatik und Grafische Datenverarbeitung lehrt. Der Senior Experten Service übernahm die Kosten für die Flüge und Impfungen sowie anteilig für Unterkunft und Verpflegung.

Zudem knüpfte Prof. Pohle-Fröhlich Kontakte zu zwei Arbeitsgruppen der Makerere Universität in Kampala, eine der größten Universitäten in Ost- und Zentralafrika. Dort hielt sie für Mitarbeiter und Masterstudierende des Fachbereichs für Geomatik und Landmanagement einen Vortrag und stellte die Arbeiten der Hochschule Niederrhein im Bereich der Entwicklung von Stadtmodellen vor. Im Rahmen eines Institutsseminars der Forschungsgruppe für künstliche Intelligenz und Data Science präsentierte sie ihre eigenen Forschungsergebnisse im Bereich der medizinischen Bildverarbeitung. Auch hier gab es viele Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungsarbeiten. Inzwischen wurden Testdaten ausgetauscht.


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