20.09.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Pro Asyl fordert direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland

Pro Asyl fordert direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland

Flüchtlingsorganisation verlangt "Signal" von Bundesregierung

Deutschland sollte nach Ansicht der Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl in Griechenland gestrandete Flüchtlinge direkt aufnehmen.

Berlin - Angesichts der eskalierenden Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze müsse die Bundesregierung "ein öffentliches Signal setzen, das europaweit wirkt", sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. "Deutschland muss eine Vorreiterrolle übernehmen, aber andere EU-Staaten müssen nachziehen." Nur so könne eine humanitäre Katastrophe in dem Grenzgebiet zwischen Griechenland und Mazedonien verhindert werden.

Wegen der weitgehenden Schließung der Balkanroute durch Österreich und weitere Länder sitzen am griechisch-mazedonischen Grenzübergang Idomeni tausende Flüchtlinge unter miserablen Bedingungen fest.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt am Mittwoch in Berlin mit CSU-Chef Horst Seehofer zu Beratungen über die Flüchtlingspolitik zusammen. Auch der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Peter Altmaier, und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) nehmen an dem Treffen im Kanzleramt teil.

(xity, AFP)


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