Preise für Nahrungsmittel um 28 Prozent gestiegen

NRW muss seit 2000 tiefer in die Tasche greifen

Nordrhein-westfälische Verbraucher müssen beim Kauf von Lebensmitteln zurzeit nicht viel tiefer in die Tasche greifen als im letzten Jahr.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Welternährungstages (16. Oktober 2014) mitteilt, lag die Teuerungsrate für Nahrungsmittel im September 2014 (+1,4 Prozent gegenüber September 2013) um 0,3 Prozentpunkte über der Gesamtteuerungsrate (+1,1 Prozent). Gegenüber dem Jahr 2000 haben sich Nahrungsmittel um 27,7 Prozent verteuert; der Anstieg war damit um 2,5 Prozentpunkte höher als bei der gesamten Lebenshaltung (+25,2 Prozent).
Im Langfristvergleich weisen hingegen viele Nahrungsmittel höhere Preissteigerungsraten auf als der Verbraucherpreisindex insgesamt. Die größten Preistreiber seit der Jahrtausendwende waren neben Obst (+46,2 Prozent; darunter Äpfel: +71,0 Prozent) insbesondere Speisefette und -öle sowie Fisch (jeweils +39,8 Prozent). Auch Molkereiprodukte und Eier (+34,7 Prozent) haben sich in den letzten 14 Jahren überdurchschnittlich verteuert. Dagegen war der Preisanstieg bei Gemüse (+5,5 Prozent; darunter Tomaten: -2,2 Prozent) vergleichsweise moderat.

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