Polizist erschießt Kampfhund nach Attacken auf Passanten in Niedersachsen

Tier nähert sich drohend Beamten

Ein aggressiver freilaufender Kampfhund hat in Niedersachsen Passanten attackiert und ist von einem Polizisten erschossen worden.

Soltau - Wie die Beamten in der Stadt am Donnerstag mitteilten, lief das Tier bei dem Vorfall "mit schaumbedecktem Maul" auf den Polizisten zu. Weil ein Angriff drohte, feuerte dieser "aus nächster Nähe" vier Schüsse auf den Pitbull-Terrier ab. Der Hund hatte zuvor schon eine Frau angefallen.

Diese flüchte nach Angaben der Beamten in ein Auto, als das Tier sie ansprang und beißen wollte. Sie blieb aber unverletzt. Zeugen wählten den Notruf. Polizisten rückten an und warnten Passanten und Anwohner. Dabei kam es dann zu der Situation, in welcher der Hund sich drohend dem Beamten näherte. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch. Der Halter wohnte in der Nähe, war jedoch nicht vor Ort.

(xity, AFP)