Polizei Düsseldorf hatte am Wochenende viel zu tun

Ingewahrsamnahmen und Festnahmen in der Altstadt

Am vergangenen Wochenende waren die Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Mitte, mit Unterstützung der Einsatzhunderschaft, bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Düsseldorf - Zu fortgeschrittener Stunde und mit steigendem Grad der Alkoholisierung der Altstadtbesucher erhöhte sich das Aggressionspotential merklich, wodurch der Einsatz aller Streifen nahezu durchgängig erforderlich wurde. Bei vielen Sachverhalten konnten die Polizisten aufgrund von schnellem und konsequentem Handeln Tatverdächtige festnehmen.

Platzverweise und Ingewahrsamnahmen waren erforderlich. Wie auch bereits an den vergangenen Wochenenden hatten es die Beamten auch wieder mit Gruppen von Jugendlichen zu tun, die im Verdacht stehen, Straftaten (unter anderem Raubdelikte) begangen zu haben.

Die jeweiligen Einsatzleiter berichten von folgenden nennenswerten Sachverhalten:

Burgplatz

Zeugen meldeten einen Mann mit Schusswaffe. Polizisten lokalisierten ihn im Rahmen der Fahndung. Er wurde zur Wache gebracht und in Gewahrsam genommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Es handelte sich um eine einer Waffe zum Verwechseln aussehende Attrappe, die daher ebenfalls verboten ist.

Bolkerstraße

Ein Beamter erkannte über die Videobeobachtung ein Körperverletzungsdelikt, in dessen Verlauf zwei Täter einen vermutlich Obdachlosen zu Boden schlugen und ihm dort traten. In der Folge veränderten die Täter ihre Oberbekleidung. Dennoch konnten sie von Einsatzkräften erkannt und zur Wache gebracht werden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Mertensgasse

Der polizeiliche Videobeobachter erkannte einen Taschendiebstahl. Es handelte sich dabei um vier gemeinsam agierende Täter, welche sich vom Tatort entfernten und kurze Zeit später ergriffen werden konnten. Während der Maßnahme vor Ort erschien ein weiterer Geschädigter. Die Täter wurden festgenommen. Beute wurde bei ihnen aufgefunden.

Mühlenstraße

Vor einer Gaststätte kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der Täter mit einem "Totschläger" auf das Opfer einschlug. Das Opfer erlitt Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Die Fahndung nach dem Täter verlief bisher ohne Erfolg. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Andreasstraße

Vor der Andreaskirche wurde ein "Wildpinkler" von einer Fußstreife gestellt. Während der Maßnahme wurden die Einsatzkräfte, insbesondere von einem Freund des Betroffenen bedrängt und letztlich auch geschlagen. Die Polizisten brachten ihn zu Boden, nahmen ihn mit zur Wache und entließen ihn nach einer Blutprobenentnahme mit einem Platzverweis. Kurze Zeit später wurden die beiden wieder in der Altstadt angetroffen. Es kam erneut zu Widerstandshandlungen. Beide verbrachten den Rest der Nacht in einer Zelle.

Heinrich-Heine-Allee

Vor der Polizeiwache Stadtmitte kam es zu einer Schlägerei zwischen drei Frauen. Als sich Beamte der Situation näherten, um die Parteien voneinander zu trennen, wurde ein Beamter von einer der beteiligten Frauen mit Schlägen und Tritten angegriffen. Die Polizisten nahmen die Frau in Gewahrsam.