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"Politbarometer": Union und SPD legen leicht zu

Mehrheit der Deutschen nimmt CDU und CSU als zerstritten wahr

Union und SPD können sich über leichte Zugewinne im aktuellen ZDF-"Politbarometer" freuen.

Berlin - Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich CDU/CSU und SPD laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" jeweils um einen Prozentpunkt auf 34 Prozent beziehungsweise 22 Prozent verbessern. Die AfD würde einen Prozentpunkt verlieren und bei zwölf Prozent landen.

Auch die Grünen würden einen Punkt einbüßen und ebenfalls auf zwölf Prozent kommen. Die Linkspartei verharrt bei neun Prozent, die FDP kommt unverändert auf sechs Prozent.

Die Liste der zehn wichtigsten Politiker führt weiter der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf erreicht er einen Durchschnittswert von 2,2. Auf Platz zwei liegt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der ebenfalls auf einen Wert von 2,2 kommt. Danach folgen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) mit 1,9 beziehungsweise 1,3.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) nehmen CDU und CSU vor einem Spitzentreffen weiterhin als zerstritten wahr. Nur 21 Prozent der Befragten halten die Union in wesentlichen politischen Fragen für einig. Die Spitzen von CDU und CSU wollen am Freitag und Samstag auf einer Klausurtagung in Potsdam über eine gemeinsame Linie beraten.

Für das "Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Montag bis Donnerstag 1224 Wahlberechtigte.

(xity, AFP)


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