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Pinguine deklassieren DEG in Düsseldorf

6:2 im ISS Dome

Das letzte Auswärtsspiel der regulären Saison stand am 02. März 2014 für die Krefeld Pinguine in Düsseldorf an.

Krefeld - Im letzten großen Rheinischen Derby der Saison am Karnevalssonntag konnten die Pinguine natürlich mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Immerhin hatte man das Heimrecht für das Viertelfinale schon sichergestellt und konnte im Spiel beim Letzten der DEL einen großen Schritt Richtung Platz 2 und damit auch dem Heimrecht für ein eventuelles Halbfinale machen. Im ISS-Dome gingen die Pinguine im Vergleich zum Spielende am Freitag unverändert ins Rennen. Es fehlten Pietta, Méthot, Voakes, Verwey, Sonnenburg und Duba. Außerdem spielten Klöpper und Orendorz erneut in Duisburg. Außerdem fiel kurzfristig Josh Meyers, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte, aus. Düsseldorf musste vor 8.089 Zuschauern, darunter rund 1.500 Krefelder, auf Rome, Hotham, Mapes, Stephan, Fischbuch und Kreutzer verzichten. Im Tor lautete das Duell Kuhn, der nach starkem Spiel am Freitag eine weitere Chance erhielt, gegen Goepfert.


Zwei Minuten waren gespielt, da kamen die Pinguine zu ersten Chancen. Erst setzte sich Courchaine stark durch, verzog dann aber im Abschluss. Er eroberte die Scheibe zurück und legte auf Fischer, der von der blauen Linie abzog, aber nur das Außennetz traf. In der 5. Minute war es erneut der "Zirkus Krone“, der sich lange im gegnerischen Drittel festsetzte und durch Fischer und Clark zu gleich zwei guten Chancen kam, doch wieder war der DEG-Keeper zur Stelle. Den ersten Abschluss der Gastgeber hatte dann in der 8. Minute Paris, der einen Querpass abfing und von der blauen Linie abzog, doch Kuhn stand sicher. Die Pinguine gingen wieder in den Angriff und über Perrault und St. Pierre kam der Puck zu Vasiljevs, der aus kurzer Distanz per Rückhand zur Führung einschoss! Die Gäste blieben aggressiv und schon im nächsten Wechsel hatte Clark die nächste Chance. Diesmal aber hielt Goepfert. In der 10. Minute dann bekam Sofron – etwas überraschend – die erste Strafzeit des Spiels. Das aber hielt die Gäste nicht zurück. Im Gegenteil! Man eroberte die Scheibe und Clark schickte mit einem perfekten Pass Courchaine auf die Reise, der allein auf Goepfert zuging und an alter Wirkungsstätte perfekt in den Winkel abschloss. Goepfert war ohne jede Abwehrchance. Die nächste Strafe bekam in der 14. Minute erneut Krefeld. Es traf St. Pierre wegen Behinderung. Und diesmal erspielte sich das Powerplay direkt eine Chance, doch Paris scheiterte freistehend an Kuhn. Und weiter ging die etwas fragwürdige Parade zur Strafbank, denn mit 1:18 min. Unterzahl auf der Uhr bekam Kuhn wegen Beinstellens die nächste Strafzeit. Diese Chance ließen sich die Gastgeber nicht nehmen. Nach einem geblockten Schuss stand plötzlich Ebner frei und traf genau in den Winkel zum Anschluss. Ungeachtet des Gegentores aber blieben die weißgekleideten Gäste klar spielbestimmend und beherrschten die Partie fast nach Belieben. Mit allerletzter Konsequenz ging man aber im Angriff nicht zur Sache und so ging es trotz teilweise minutenlanger Druckphasen mit 2:1 für die Pinguine in die erste Pause.

Und auch im zweiten Abschnitt begann es für die Gäste gleich mit einem Unterzahlspiel, denn in der 23. Minute wurde mit St. Pierre zum Vierten Mal ein Pinguin hinausgestellt. Und wieder gab es zunächst die große Chance für die Gäste. Clark stahl die Scheibe und ging über Linksaußen durch Die Verteidigung konzentrierte sich auf den mitgelaufenen Courchaine, doch Fischer kam im Rückraum und der Torjäger servierte ihm perfekt den Puck, doch Goepfert hielt den Schuss des Blueliners. Gerade war man wieder komplett, da hatte Courchaine die nächste Schusschance, doch erneut war Goepfert mit der Fanghand da. Die Pinguine gewannen das folgende Bully und setzten sich im Drittel fest. Courchaine tanzte zwei Verteidiger aus und zog freistehend ab, doch die Scheibe ging knapp vorbei. In der 27. Minute dann machte erneut die Perrault-Reihe es besser. Nach einer Traumkombination über Blank und Vasiljevs stand Perrault frei und setzte einen perfekten Handgelenkschuss zum hochverdienten 3:1genau unter die Latte! Die 29. Minute brachte dann erneut eine Strafzeit für Krefeld. Diesmal traf es Akdag wegen Beinstellens. Und wieder hatte Courchaine die große Chance. Nach einem abgefangenen Pass war es einmal mehr Clark, der auf den Topscorer durchsteckte. Der ging erneut allein aufs Tor und zog ab, doch Goepfert hielt. Dann aber doch einmal die Chance für die DEG und Long kam aus der Halbdistanz zum Schuss, Kuhn aber war mit dem Schoner da. 10 Sekunden der Strafe waren noch auf der Uhr, da war mit Perrault erneut ein Pinguin durch. Er versuchte, den Keeper auszutanzen, doch der war mit dem Schoner da. Das nächste Tor aber war nur aufgeschoben, denn der von der Strafbank kommende Akdag bekam im gegnerischen Drittel die Scheibe, überzog Goepfert in Torjägermanier und schoss dann souverän zum 4:1 ein. Jetzt lief die Tormaschine heiß und in der 35. Minute war es erneut der "Zirkus Krone“, der sich das ganze Spiel über fast pausenlos im gegnerischen Drittel festsetzte, der das nächste Tor schoss. Nachdem man die Abwehrreihe mächtig durcheinander gewirbelt hatte stand plötzlich Clark an der blauen Linie frei und zog ab. Goepfert war zwar noch dran, konnte die Scheibe aber nicht mehr entscheidend ablenken und so rutschte sie zum 5:1 über die Linie. Die Pinguine berauschten sich jetzt teils an der eigenen Spielkunst und ließen hin und wieder auch den Gegner gewähren. So ging in der 38. Minute Preibisch ins Drittel und zog verdeckt einfach einmal ab. Die Scheibe schlug am verdutzten Kuhn vorbei genau ins Kreuzeck ein. Die Pinguine antworteten eine Minute später durch einen Pfostenschuss von Robar. Das Gegentor im vorherigen Wechsel wollte 40 Sekunden vor der Pause der "Zirkus Krone“ nicht auf sich sitzen lassen und so lief der Puck über Driendl und Clark perfekt zu Courchaine, der am langen Eck direkt abzog und zum 6:2 einschoss. Mit diesem absolut verdienten Zwischenstand ging es dann zum zweiten Male in die Kabinen.

Gut 2 Minuten waren im letzten Abschnitt absolviert, da hatten die Pinguine bereits die nächste Großchance. Diesmal war es Schymainski, der am langen Eck vollkommen freigespielt worden war, jedoch nur das Außennetz traf. Die DEG eroberte die Scheibe und in der 44. Minute hatte man selbst die Chance. Im Nachschuss stand plötzlich Daxelberger frei und die Scheibe war im Netz. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und verweigerten dem Treffer aufgrund eines Schlittschuhtores die Anerkennung. Die DEG versuchte jetzt aber, noch einmal etwas für ihre Fans zu tun. Die Pinguine verlegten sich entsprechend aufs Kontern und hatten in der 46. Minute die nächste Großchance, als Courchaine perfekt auf Clark spielte, doch auch er konnte im Alleingang Goepfert nicht überwinden. In der 50. Minute dann einmal wieder die DEG. Nach einem abgeblockten Pass stand plötzlich Olimb vollkommen frei vor Kuhn, doch der Amerikaner im Pinguine-Tor hielt dessen Versuch hervorragend. Die Pinguine antworteten in der 53. mit dem nächsten Alleingang von Courchaine, der allein an diesem Nachmittag genug Chancen für 5 oder mehr Tore gehabt hätte, doch einmal mehr scheiterte der Torjäger an Goepfert. Knapp 6 Minuten waren noch zu spielen, als man tatsächlich noch die erste Überzahlgelegenheit der Partie bekam. Noske wurde wegen Behinderung bestraft. Trotz guter Chancen allerdings blieb das Powerplay ohne Torerfolg. Die Pinguine spielten nicht erst jetzt im absoluten Sparmodus und trotzdem kam man zu weiteren Chancen. So in der 59., als nach tollem Alleingang und Zuspiel von Vasiljevs Perrault frei stand, die Scheibe aber Millimeter neben das Tor setzte. Als dann auch Driendl nach schönem Solo vergab war die Partie endgültig beendet und drückend überlegene Pinguine feierten einen nie gefährdeten und sogar noch für die Hausherren sehr schmeichelhaften 6:2-Erfolg im Derby.

Zum Abschluss der regulären Saison empfangen die Pinguine am Freitag die Thomas Sabo Ice Tigers, ehe man vor den Playoffs eine kleine Pause hat.

Tore:
0:1 8. Vasiljevs (St. Pierre, Perrault)
0:2 11. Courchaine (Clark, Akdag) SHG
1:2 16. Ebner (Olimb, Long) PP2
1:3 27. Perrault (Vasiljevs, Blank)
1:4 32. Akdag (Clark, Fischer)
1:5 35. Clark (Courchaine, St. Pierre)
2:5 38. Preibisch (Noske)
2:6 40. Courchaine (Clark, Driendl)

Strafen:
Düsseldorf: 2
Krefeld: 10


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