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Pinguine bei Adlern chancenlos

Die Krefelder verlieren in Mannheim mit 1:5

Nach dem tollen Sieg gegen die Eisbären aus Berlin ging es für die Krefeld Pinguine am Sonntagabend, 26. Oktober 2014 nach Mannheim.

Krefeld - Das Spiel hatte positive wie negative Vorzeichen, denn einerseits konnten die Pinguine in Mannheim oft überraschen und holten viele Siege. Auch in dieser Saison gehörte man zu den drei Teams, die die Quadratestädter besiegen konnten. Negativ allerdings war aus Krefelder Sicht, dass Mannheim als Tabellenführer und mit einer beeindruckenden Saison bis zu diesem Zeitpunkt ins Spiel ging. Am Freitag allerdings musste man die dritte Niederlage (in Hamburg) hinnehmen.

Personell musste Rick Adduono vor allem auf seinen Topstürmer Adam Courchaine verzichten. Der Kanadier laborierte an einem nach Stockschlag verletzten Finger. Außerdem fehlte weiter Beechey. Mieszkowski kehrte ins Team zurück. Bei den Adlern begann erwartungsgemäß Nationaltorwart Endras im Tor. Ihm stand vor 9.607 Zuschauern natürlich Tomás Duba gegenüber.

Das Spiel war 10 Sekunden alt, da bekam Meyers, der sich in einen Mannheimer Schuss werfen wollte, die erste Strafe wegen Beinstellens. Und es dauerte nicht lange, da fälschte Rheault einen scharfen Pass von Richmond unhaltbar für Duba aufs Tor ab. Weiterhin waren die Hausherren optisch überlegen und hatten durch einen Schuss von Hecht (5.) und einen Abschluss von Hospelt (7.) Gelegenheiten, bei denen aber Duba ganz sicher agierte. In der 8. Minute aber die große Ausgleichschance.

Kretschmann eroberte hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe und legte zurück auf Mieszkowski, der vollkommen frei knallhart abzog, doch Endras war mit einer ganz starken Fanghand-Parade zur Stelle. Eine Minute später dann aber doch der Ausgleich! Die Pinguine schalteten schnell um und Méthot legte stark auf Pietta, der unwiderstehlich vor das Tor zog und Endras schulmäßig verlud! Kritisch wurde es dann in der 10. Minute, als ein Schuss von Hospelt neben das Tor ging und von der Bande gefährlich zurück sprang. Doch Akdag stand im Torraum und so wurde die gefährliche Szene unterbrochen. In der 11. Minute dann die zweite Überzahl der Adler.

Pietta musste hinaus. Die Schwarz-Gelben aber überstanden diesmal die Unterzahl. Die große Chance der Adler aber gab es danach. Nach einem Fehlpass im eigenen Drittel kam Ex-Pinguin Akdag frei zum Schuss, doch Duba war zur Stelle. Wenig später dann aber doch der Gegentreffer. Erneut war es ein Puckverlust im eigenen Drittel. Richmond brachte das Hartgummi einfach aufs Tor und Buchwieser fälschte unhaltbar ab.

In der 17. Minute dann die dritte Überzahl der Hausherren, als Perrault sich eine Undiszipliniertheit erlaubte. In Überzahl stand plötzlich Tardif völlig frei vor Duba, doch der Tscheche konnte parieren und so war auch diese Unterzahl überstanden. Doch erneut gab es kurz darauf den Gegentreffer. Duba konnte einen abgefälschten Schuss von Rheault nur prallen lassen und Hecht setzte den Nachschuss in die Maschen. So ging es mit einem Zwischenstand von 1:3 in die erste Pause.

In der 22. Minute führte ein weiterer Puckverlust im eigenen Drittel zu einer Chance von Kink, doch sein Schuss ging über das Tor. Fast im Gegenzug aber ein toller Pass auf Perrault, der frei zum Schuss kam, doch die Scheibe ging knapp vorbei. Wenig später, in der 25., war es Sofron, der einfach einmal abzog, doch die Scheibe prallte an die Latte. Eine Minute später eine weitere Großchance der Gäste. Nach einem tollen Pass stand erneut der Ungar frei und zog sofort ab, doch Endras parierte stark.

Insgesamt aber war es jetzt ein ausgeglicheneres Spiel. Knapp 30 Minuten waren absolviert, da mussten die Pinguine die nächste Strafzeit hinnehmen. Es traf Mieszkowski. Einmal mehr aber machte das beste Penaltykilling der Liga seinen Job hervorragend. Und so hatte man in der 34. Minute nach Strafzeit Arendt wegen Bandenchecks die Chance zum Anschluss. Diese Überzahl aber dauerte nur 40 Sekunden, dann bekam Pietta die nächste Strafzeit.

Bei 4 gegen 4 dann der nächste Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor. Und so stand Hospelt nach Pass Rheault völlig frei und hatte kein Mühe, zum 4:1 einzuschießen. In der Folge wirkten die Gäste etwas frustriert und so konnten sich die Adler in ihrem Drittel festsetzen, was zur nächsten Strafe gegen Perrault führte. So ging es mit 1:4 und 88 Sekunden Unterzahl zum zweiten Mal in die Kabinen.

In der restlichen Unterzahl hatte man zunächst Glück bei einem Pfostenschuss von Plachta, überstand die Strafe ansonsten aber sicher. Doch weiter ging es mit Strafen für die Pinguine. In der 45. traf es etwas strittig Supis. Die Unterzahl aber überstand man sicher und 30 Sekunden vor dem Ende musste mit Rheault erst zum zweiten Mal an diesem Abend ein Adler vom Eis.

Die Überzahl aber blieb ungenutzt und es dauerte keine Minute, da musste in Mieszkowski der nächste Pinguin auf die Strafbank. Doch wie so oft ließ man keinen Gegentreffer zu. Langsam aber wurde natürlich die Zeit knapp. Die endgültige Entscheidung brachte dann aber die 53. Minute. Erst konnte Duba noch überragend gegen Arendt klären, doch die Adler eroberten das Spielgerät zurück. Wagner brachte den Puck aufs Tor und Metropolit musste nur den Schläger in die Scheibe halten und traf zum 5:1. In der 57. Minute musste man dann nochmals eine Strafzeit überstehen.

Erneut traf es Perrault. In Überzahl zog Raymond knallhart ab, die Scheibe ging vorbei und kam hart von der Bande zurück. Wagner war da, doch Duba war mit einer überragenden Parade zur Stelle! Einen weiteren Treffer vermochte man zu verhindern und so blieb es letztlich beim 1:5. Daran änderte auch die letzte Strafzeit gegen Mieszkowski 32 Sekunden vor Schluss nichts mehr.

Weiter geht es für die Pinguine bereits am Dienstag, 28 Oktober 2014 mit dem Heimspiel gegen die Straubing Tigers. Dann will man ab 19:30 Uhr natürlich wieder punkten, um den Anschluss an die Playoffränge zu wahren.


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