Passagierjet wegen Rauchmeldung an Bord auf Flughafen Friedrichshafen gelandet

Fast 300 Rettungskräfte im Einsatz - Maschine kann sicher landen

Meldungen über Rauch im Cockpit haben zur Notfall-Landung eines Passagierjets auf dem Flughafen von Friedrichshafen in Baden-Württemberg geführt.

Friedrichshafen - Nach Angaben des Flughafens und der Polizei konnte das mit mehr als 150 Menschen besetzte Flugzeug der Fluglinie Easyjet am späten Samstagnachmittag sicher aufsetzen. Der Vorfall löste einen Großeinsatz mit annähernd 300 Rettungskräften aus.

Den Angaben zufolge befand sich das Flugzeug auf einem Flug von der britischen Hauptstadt London ins österreichische Innsbruck, als der Pilot Rauch im Cockpit meldete. Da eine Landung in Innsbruck wegen schwieriger Wetterverhältnisse nicht möglich war, steuerte das Flugzeug den Flughafen Friedrichshafen an.

Wie Flughafen und die Polizei in der Stadt am Bodensee weiter mitteilten, gelang dem Piloten eine sichere Landung. Niemand der 146 Passagiere und sechs Crewmitglieder wurde verletzt. Die fast 300 eilig zusammengezogenen Einsatzkräfte von Feuerwehr sowie Rettungsdiensten mussten nicht eingreifen. Die Fluggesellschaft brachte die Passagiere später mit Bussen weiter nach Innsbruck.

Nach Angaben der Polizei war der Grund für die Wahrnehmung des Piloten zunächst unklar. Das Flugzeug sollte untersucht werden. Der sogenannte Bodensee-Airport in Friedrichshafen ist ein kleinerer internationaler Verkehrsflughafen. Von dort starten regelmäßig Flüge zu Drehkreuzen wie Frankfurt und ins europäische Ausland.

(xity, AFP)