31.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Parkour im Sportpark Duisburg

Parkour im Sportpark Duisburg

Akrobatik und Körperbeherrschung

Die mitteleuropäische Parkour-Elite präsentiert sich am 14. und 15. Juni 2014, im Sportpark Duisburg auf der Dreieckswiese an der Regattabahn in Wedau zum "sprengerbleilevens Parkour/Freerunning JAM 2014".

Duisburg - Das von der Duisburger Medienagentur sprengerbleilevens geförderte Parkour-Team Zarrio richtet jeweils von 10 bis 18 Uhr in Zusammenarbeit mit DuisburgSport und dem Regionalverband Ruhr eine szenetypisch "Parkour Jam“ genannte Veranstaltung für Aktive und Interessierte aus.

Ein abwechslungsreicher Hindernisparcour wird eigens dafür auf dem asphaltierten Oval des Geländes von der Firma Cube Sports, die sich auf spezielle Sportgeräte für das Parkour-Training spezialisiert hat, aufgebaut. Bei der Veranstaltung im Sportpark handelt es sich um eine einmalige Gelegenheit, die Größen der internationalen Parkour- und Freerunning-Szene einmal selbst zu erleben. Neben Marcel "Mazzel“ Parcharidis und seinem Team Zarrio (Gewinner der ersten "AOK vigozone Parkour Challenge“) werden unter anderem auch folgende Parkour-Läufer bzw. Traceure mit von der Partie sein: Luis Alkmim (Line Team, Portugal), Jesse Peveril (Team Free-Z, Schweiz), Carlos M. Meyer Davila (Team Elite, Deutschland) sowie Pedro León Gómez (Team GUP, Galizien/Spanien) und Cristóvão Daniel Morais dos Santos (Portugal). Alle Traceure genießen in der weltweiten Szene großes Ansehen, Gómez ist außerdem bekannt durch den mitreißenden Parkour-Kurzfilm "You Are Your Own War".

Die Traceure werden Workshops und spektakuläre Performances bieten. Als zusätzliche Offerte werden außerdem von erfahrenen Traceuren kleine Abstecher zu bekannten Trainingsorten der Duisburger Parkourszene, den sogenannten Spots, angeboten. Dazu zählt beispielsweise das direkte Umfeld des Museums der deutschen Binnenschifffahrt. Ein hautnahes Erleben der Trendsportart, die sich aufgrund zunehmender Berichterstattung im TV und in Printmedien inzwischen auch in Deutschland großer Bekanntheit erfreut, ist somit garantiert: Jeder Interessierte, kann sich an beiden Tagen unter fachkundiger Anleitung kostenlos selbst versuchen und den interessanten Sport anders erfahren – oder vielleicht für sich selbst sogar ganz neu entdecken.

  • Parkour ist ein Sport, in dem es in erster Linie um die Effizienz der Fortbewegung im urbanen Raum geht. Seinen Ursprung fand dieser Sport, der auch als "Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet wird, durch David Belle in Nordfrankreich. Belle lernte von seinem Vater, sich dort so effizient wie möglich durch die Landschaft mit ihren natürlichen Gegebenheiten und Hindernissen zu bewegen. Zur Überwindung der Hindernisse dienten geeignete Kombinationen verschiedener Bewegungen. Bewegungsfluss und -kontrolle standen dabei von Anfang an im Vordergrund. Spielerisch übertrug Belle schließlich diese Methode auf den urbanen Raum (hier fungieren z. B. Zäune, Bäume, Bänke oder Mauern als Hindernisse) und entwickelte sie zu "Le Parkour“.

  • Der Unterschied zwischen Parkour und Freerunning liegt in der Effizienz: Parkour bedeutet für Traceure (franz.: le traceur = "der, der eine Linie zieht“), den effizientesten Weg – also möglichst Luftlinie – zu nehmen. Freerunning hingegen kombiniert diesen Weg mit möglichst vielen spektakulären Bewegungen und Artistik, so dass die Effizienz nicht mehr im Vordergrund steht.

  • Näheres über die Abstecher zu bekannten Trainingsorten der Duisburger Parkourszene gibt es an beiden Veranstaltungstagen vor Ort am Infostand. Der Kontakt zum Museum der deutschen Binnenschifffahrt kam über Museumsdirektor Dr. Bernhard Weber zustande. Spätestens, seitdem "Mazzel“ Parcharidis zur Extraschicht 2013 auf dem dortigen Kubenkunstwerk von Ron Bernstein einige Kunststücke vorführte, ist das Museumsumfeld als "Parkour-Spot“ fest gebucht. Bernstein hatte im Vorfeld der Extraschicht seine Erlaubnis für die Nutzung seines Kunstwerks erteilt. Als eine weitere offizielle Duisburger Trainingsmöglichkeit zählt beispielsweise auch das Gelände des Landfermann-Gymnasiums.

  • Informationen zu allen Sportparkanliegern und -angeboten, einen umfangreichen Eventkalender, Neuigkeiten und den Anfahrtsplan gibt es unter der Homepage www.sportpark-duisburg.de.

  • Die Sportpark-Broschüre "Freizeit – Bestzeit – Auszeit“ ist kostenlos unter anderem im RUHR.VISITORCENTER Duisburg (im City-Palais), in allen städtischen Bädern, diversen anderen Sportstätten, den Bürger-Service-Stationen der Bezirksämter, zahlreichen anderen städtischen Ämtern sowie bei den Betreibern und Gastronomen im Sportpark Duisburg erhältlich.

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