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Oradour – Geschichte eines Massakers

Buchpräsentation mit Dr. Florence Hervé im Maxhaus

Am Dienstag, 1. Juli 2014 findet im Maxhaus die Buchpräsentation des Buches "Oradour – Geschichte eines Massakers" mit Herausgeberin Dr. Florence Hervé und Hermann Unterhinninghofen ein.

Düsseldorf - Am 10. Juni 1944 blieb die Zeit in Oradour stehen. Das ruhige Dorf im nordwestlichen Zentralmassiv Frankreichs wurde von der SS-Panzerdivision ‚Das Reich‘ in Schutt und Asche gelegt. 642 Menschen wurden grundlos erschossen, verbrannt – in ihrer Mehrzahl Frauen und Kinder. Der Bildtextband informiert über das Geschehen, das Massaker von Oradour und die Erhängungen in Tulle einen Tag zuvor, über die unzureichende juristische Aufarbeitung der Verbrechen, die Prozesse von Bordeaux und das Versagen der deutschen Justiz. In ihren Augenzeugenberichten beschreiben Überlebende den Ablauf der Gräueltaten.
Der Blick namhafter Künstler/innen und Schriftsteller/innen auf den Schrecken von Oradour findet seinen Ausdruck in Gedichten und Zeichnungen. Eine besondere Bedeutung kommt den im Bildteil gebündelten, eindrucksvollen und aussagekräftigen Fotos zu. Eine kleine Chronik und Literaturhinweise ergänzen den zweisprachigen (deutsch/französisch) Band. Die Buchpräsentation ist eine Begleitveranstaltung zur parallel laufenden Ausstellung "Oradour-sur-Glane“ des Fotografen Martin Graf im Maxhaus, der auch die Fotos des Buches beisteuerte. Die Buchpräsentation beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Informationen im Foyer des Maxhauses, unter eintrittskarten@maxhaus.de oder unter 0211-90 10 252.

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