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Oper und Ballett im Mai 2014

Das Programm in der Übersicht

Im Mai bieten Oper und Ballett am Rhein ein reichhaltiges Programm an Premieren, Wiederaufnahmen und aktuellen Stücken.

Düsseldorf - Das Programm in der Übersicht:
Premieren
Ballett am Rhein – b.20
In enger Zusammenarbeit zwischen der Komponistin Adriana Hölszky und dem Choreographen Martin Schläpfer ist mit "DEEP FIELD“ ein abendfüllendes Stück entstanden, für das die Stuttgarter Künstlerin rosalie mit ihrer ganz eigenen Ästhetik die Gestaltung des Raums übernimmt. Neben Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker und Gastmusikern unter der Leitung von Wen-Pin Chien wird mit dem WDR Rundfunkchor Köln nicht nur eines der herausragendsten deutschen Vokalensembles zu erleben sein, sondern zugleich ein Klangkörper, der aufs Engste mit der Aufführung zeitgenössischer Werke vertraut ist. Die Uraufführung/ Auftragskomposition "Deep Field“ feiert am 23. Mai um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf Premiere.
Dazu: Opernwerkstatt zu b.20 am 12. Mai um 19.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf– Eintritt frei. Das Produktionsteam gewährt Einblicke in den musikalischen und choreographischen Entstehungsprozess. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit eine öffentliche Bühnenorchesterprobe zu besuchen.
"Lohengrin“ – Richard Wagner
Lohengrin, der Schwanenritter aus "fremden Land“, ist gekommen, um die des Brudermordes angeklagte Elsa und das politisch zerstrittene Fürstentum Brabant zu retten – um den Preis, unerkannt zu bleiben. "Nie sollst du mich befragen“, das ist seine Bedingung, die nicht nur Elsa zweifeln lässt. Wer ist dieser ritterliche Held? Hat Wagner als Aktivist der deutschen Revolution von 1848 an ein solches Märchen geglaubt? Und wie stehen wir heute zu einem solchen Wunder der Welterrettung? Die Regisseurin Sabine Hartmannshenn und ihr Team gehen der Frage nach, wie und wofür eine solche phantastische Retterfigur heute nützlich sein könnte. "Lohengrin“ feiert am 24. Mai um 18.00 Uhr im Theater Duisburg Premiere.
Dazu: Opernwerkstatt zu "Lohengrin“ am 20. Mai um 18.00 Uhr im Theater Duisburg – Eintritt frei.
Wiederaufnahmen
"Norma“ – Vincenzo Bellini
Die Inszenierung des 2010 verstorbenen Film-, Opern-, und Theaterregisseurs Werner Schroeter entwickelt ihre Faszination ganz aus dem Gesang der Protagonistin und ihres sie im Innersten zerreißenden Konflikts. Unter der musikalischen Leitung von Giordano Bellincampi gibt Morenike Fadayomi ihr Rollendebüt als Norma, Calin Bratescu ist als Pollione zu erleben, Günes Gürle als Oroveso, Sarah Ferede als Adalgisa, Lisa Griffith als Clotilde und Evgenii Nagovitcyn als Flavio. Ab Freitag, 2. Mai um 19.30 Uhr, wieder im Opernhaus Düsseldorf.
"Die Csárdásfürstin“ – Emmerich Kálmán
Revuestar Sylva Varescu liebt den Wiener Fürstensohn Edwin, der diese nicht standesgemäße Liaison nicht eingehen darf. Dennoch erträumt sie sich eine glückliche Zukunft­ mit ihm. Kálmáns Werk liefert nicht nur champagnertrunkene Operettenseligkeit, sondern auch einen satirischen Tanz auf dem Vulkan der untergehenden Donaumonarchie. Joan Anton Rechi setzt Sylvas Traum vom Glück im eindrucksvollen Bühnenbild von Alfons Flores und den stilvoll-glamourösen Kostümen von Sebastian Ellrich in Szene. Ab Mai dreimal im Theater Duisburg.
Weiterhin im Programm
"Werther“ – Jules Massenet
Das Werk nach Goethes berühmtem Briefroman wurde 1892 in Wien uraufgeführt und erlebte seitdem eine Erfolgsserie ohnegleichen. In Düsseldorf setzt der andorranische Regisseur Joan Anton Rechi gemeinsam mit Bühnenbildner Alfons Flores und Kostümbildner Sebastian Ellrich Massenets Oper wirkungsvoll in Szene. In der Rolle des Werther ist Sergej Khomov zu erleben, Katarzyna Kuncio ist Charlotte, Laimonas Pautienius ihr späterer Gatte Albert, Alma Sadé übernimmt die Rolle der Sophie, Sami Luttinen ist Le Bailli. Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Christoph Altstaedt.
"Die Walküre“ – Richard Wagner
"Die Walküre“ ist der dramatischste Teil des Zyklus‘ "Der Ring des Nibelungen“, an dessen Ende die Gewissheit des Scheiterns mit der menschlich berührenden Geste eines Abschieds schon vorausgenommen wird. Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Lukas Beikircher am 4. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Theater Duisburg mit wahrem Staraufgebot: Corby Welch als Siegmund, Manuela Uhl als Sieglinde, Tomasz Konieczny als Wotan, Renée Morloc als Fricka, Linda Watson als Brünnhilde, Sami Luttinen als Hunding.
"Die Zauberflöte“ – Wolfgang Amadeus Mozart
Barrie Koskys gemeinsam mit der britischen Theatergruppe "1927“ erarbeitete Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte“ begeistert seit ihrer Premiere das Publikum durch das virtuose Spiel mit den Sehgewohnheiten und Assoziationen der Zuschauer. Nur noch wenige Restkarten im Verkauf.
"Cavalleria rusticana/Pagliacci“ – Pietro Mascagni/Ruggero Leoncavallo
Als "Cavalleria rusticana“ und "Pagliacci“ 1893 an einem Abend im römischen Teatro Costanzi erstmals zusammen zur Aufführung kamen, war eine überzeugende Verknüpfung jener beiden Einakter gefunden. Nur wenige andere Opern haben das Thema "Mord aus Eifersucht“ derart packend wie ein Krimi und doch mit dem Schmelz des Belcantogesangs auf die Bühne gebracht. Im Mai zweimal im Theater Duisburg.
"Die Prinzessin auf der Erbse” – Ernst Toch
Keine Frau mag dem jungen Prinzen so recht gefallen. Plötzlich jedoch taucht ein fremdes Mädchen am Hofe auf, und er verliebt sich Hals über Kopf. Doch der Hofstaat besteht auf einer Prüfung: Was, wenn die Fremde keine echte Prinzessin wäre? Ernst Tochs Oper wird am 18. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Opernhaus Düsseldorf gezeigt.
"Tosca“– Giacomo Puccini
"Quäle die Heldin!“ Dieses Motto des Schriftstellers Sardou, dessen Drama "La Tosca“ Puccini vertonte, gilt auch für die gleichnamige Oper. "Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf kommt am 27. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit im Theater Duisburg auf die Bühne, mit Morenike Fadayomi in der Titelpartie, Mikhail Agafonov als Caravadossi, Boris Statsenko als Scarpia, Günes Gürle als Angelotti.
"La traviata“ – Giuseppe Verdi
Wahre Begeisterungsstürme löste "La traviata“ bei ihrer Premiere im Februar aus. Die Inszenierung von Andreas Homoki macht das spiegelglatte gesellschaftliche Parkett sichtbar, auf dem Violetta Triumph und Untergang erlebt. Im Mai dreimal im Opernhaus Düsseldorf zu erleben.
"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ – Marius Felix Lange
Nach dem Libretto des erfolgreichen Kinderbuchautors Martin Baltscheit komponierte Marius Felix Lange eine Oper für junge Leute, die sich mit Freundschaft, Tod und der ersten Liebe auseinandersetzt. Regie führt der Theater- und Filmregisseur Johannes Schmid, Bühne und Kostüme stammen von der bereits in mehreren Kinderopern gefeierten Ausstatterin Tatjana Ivschina.
"Le nozze di Figaro“ – Wolfgang Amadeus Mozart
"Eine Schau-Spieloper“ nennt Michael Hampe "Le nozze di Figaro“: Seine Inszenierung besticht durch szenische Perfektion und das detailfreudige Ambiente Germán Droghettis. Am 31. Mai im Opernhaus Düsseldorf.

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