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Oper und Ballett am Rhein im Januar

Erste Highlights im kommenden "Bühnenjahr"

Mit der Premiere von Donizettis "L´elisir d´amore" und den Wiederaufnahmen von Puccinis "Il trittico" sowie Wagners "Der fliegende Holländer" beginnt das Jahr in der Deutschen Oper am Rhein mit drei großen Opernklassikern.

Düsseldorf - Das Programm im Überblick:
Düsseldorf
Die beiden letzten Vorstellungen von "b.17? mit Martin Schläpfers gefeierter Choreographie "7? auf Mahlers 7. Sinfonie geben Ballettliebhabern am 3. und am 7. Januar die Gelegenheit, das Stück noch einmal zu erleben, bevor es auf Gastspielreise nach München und nach Moskau geht.
Bis heute hat Donizettis "L?elisir d?amore? eine ungebrochene Aufführungstradition in allen wichtigen Opernhäusern der Welt und wird vom Publikum geliebt. In der Neuinszenierung von Joan Anton Rechi im poetischen Bühnenbild von Alfons Flores und Kostümen von Modedesigner und Kostümbildner Sebastian Ellrich sind neben den Düsseldorfer Symphonikern und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein die Ensemblestars Anett Fritsch, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu, Günes Gürle und Luiza Fatyol zu erleben. Premiere im Opernhaus Düsseldorf ist am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr. Am Donnerstag, 22. Januar, um 18.00 Uhr gibt die Opernwerkstatt bei freiem Eintritt Einblicke ins Regiekonzept und in eine Bühnenprobe.
Dietrich Hilsdorf stellt in seiner 2003 entstandenen Inszenierung von "Il trittico? die schwarzhumorige Komödie "Gianni Schicchi? an den Anfang von Puccinis Triptychon, an dem er drei Etappen im Prozess der Verrohung menschlicher Beziehungen festmacht. "Il trittico? wird am 11., 17. und 24. Januar im Opernhaus Düsseldorf gespielt.
Von Fluch und Vorsehung erzählt Richard Wagners Oper "Der fliegende Holländer?, die in Düsseldorf am 23., 25. und 31. Januar gespielt wird. Wie aus dem Nichts taucht aus dem Abgrund der Bühne plötzlich das gewaltige Schiff des unglücklichen Seefahrers auf, der verflucht ist, ewig auf den Weltmeeren umher zu segeln, bis er ein Weib fände, das ihn durch ihre Treue erlöst. Starke Bilder und ozeanisch aufwühlende Musik in der kürzesten Oper Richard Wagners.
Duisburg
Der Januar bietet für Opern- und Ballettfreunde im Theater Duisburg ein spannendes Programm: Am Freitag, 23. Januar, um 19.30 Uhr, feiert mit "b.22? ein neues dreiteiliges Ballettprogramm Premiere im Theater Duisburg. Ein Stück ohne Musik, und doch alles andere als ein stilles Stück: In "Moves? erzeugen die Tänzer mit Knallen und Schleifen der Schuhe und Klatschen der Handflächen auf die Oberschenkel ihren eigenen Soundtrack. Gerahmt wird das Meisterwerk des Amerikaners Jerome Robbins von zwei Balletten Martin Schläpfers. Der intimen Auseinandersetzung mit Klaviermusik von Franz Liszt und Alexander Skrjabin, die Schläpfer "als herausragende und zugleich vereinzelte, einsame Figuren in der Musikgeschichte und originelle Vordenker ihrer Zeit? für seine Uraufführung "verwundert seyn ? zu sehn? zusammengebunden hat, steht mit "ein Wald, ein See? eine archaische Welt voller wilder und poetischer Dunkelheiten gegenüber. Am Klavier ist der gefeierte "Klangmagier? und Preisträger des ARD-Wettbewerbs Denys Proshayev zu erleben. Mit dem britischen Performer Paul Pavey kommt ein Ausnahmemusiker nach Duisburg, der mit seinem sensitiven Gespür für den tanzenden Menschen Ballettmusik im besten Sinne schafft. Die Ballettwerkstatt am 20. Januar, um 18.00 Uhr, gibt bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das neue Ballettprogramm und bietet die Möglichkeit eines Probenbesuchs.
Verdis "Rigoletto? in der Inszenierung von David Hermann steht am 11., 17. und 24. Januar wieder auf dem Spielplan des Theaters Duisburg. Nach der Vorlage von Victor Hugos Drama "Le Roi s?amuse? schuf Verdi ein musikalisches Drama, in dessen Mittelpunkt ein Vater durch übergroße Sorge um seine Tochter ungewollt deren Unglück herbeiführt. In der Rolle der Tochter Gilda ist erstmalig Elena Sancho Pereg zu erleben, die zum Spielzeitstart als Zerbinetta in Strauss? "Ariadne auf Naxos? als neues Ensemblemitglied glänzte.
Außerdem am 4. und 10. Januar zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Loriots heiteres Wagner-Komprimat, "Der Ring an einem Abend? für alle, die Wagners großartigen Zyklus im Zeitraffer erleben möchten, gewürzt mit heiter-kenntnisreichen Erklärungen des großen Komikers. Vorgetragen werden sie von Loriots früherem Schauspielkollegen Rudolf Kowalski, u.a. bekannt aus der ZDF-Krimiserie "Stolberg?.

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