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Österreichpremiere für das Ballett am Rhein

Drei Schläpfer-Ballette zu Gast in St. Pölten

Martin Schläpfers Ballett-Compagnie zeigt am Samstag, 22. Februar 2014, die Stücke "Drittes Klavierkonzert", "Ramifications" und "Ungarische Tänze" in St. Pölten.

Düsseldorf - Nachdem er mit dem Ballett Zürich seine Choreographie "Forellenquintett“ für den gleichnamigen dreiteiligen Ballettabend, der am 8. Februar in Zürich Premiere feierte und noch bis Juni im Opernhaus Zürich und am Theater Winterthur zu sehen ist, einstudierte, freut sich Martin Schläpfer nun am kommenden Samstag, 22. Februar, um 19.30 Uhr, mit seiner Compagnie ein Gastspiel in St. Pölten zu geben.
Das Ballett am Rhein präsentiert bei seiner Österreich-Premiere in der renommierten Tanzreihe des Festspielhauses drei ganz unterschiedliche Stücke. Mit seiner im Jahr 2000 entstandenen Choreografie "Drittes Klavierkonzert“ auf Alfred Schnittkes Konzert für Klavier und Streichorchester schuf Martin Schläpfer ein Ballett über das Leben. Im Zentrum steht die Geschichte einer Frau, ein Lebensweg, der sich zwischen den Polen von Abhängigkeit und Emanzipation, Miteinander und Gegeneinander, Bindung und Trennung, Hingebung und Entzweiung aufspannt.
Im Solo "Ramifications“ auf die gleichnamige Komposition von György Ligeti schreibt eine Tänzerin ihre Bewegungen in den leeren Raum und erschafft eine Architektur der Linien. Nach der Pause lässt Martin Schläpfer in "Ungarische Tänze“ zu Johannes Brahms Csárdás tanzen – und dann wird wieder nach allen Regeln der klassischen Kunst gesprungen, battiert und gedreht. Voller Humor und Virtuosität stürzen sich die TänzerInnen hinein in eine Welt, in der Klassisches und Romantisches auf Zeitgenössisches, urtümliche Folklore auf verfeinerte Kunst, Strenge auf Freiheit, Codiertes auf Entgrenzung treffen, sich gegenseitig befruchten und doch auch immer wieder hart aufeinander prallen.

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