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Oberbürgermeister erhielt Campendonk-Aquarell

Schenkung an die Stadt Krefeld

Ein Aquarell des Künstlers Heinrich Campendonk hat die Stadt Krefeld gestiftet bekommen.

Krefeld - Eigentümer Alfred Breuer aus Linnich hat in einem Schreiben an Oberbürgermeister Gregor Kathstede dargestellt, dass sein Vater das Bild - datiert aus dem Jahr 1945 - um 1950 von Campendonk persönlich erhalten habe und es seitdem in Familienbesitz sei. Nun wolle er es der Stadt Krefeld zur ständigen Verfügung stellen. Oberbürgermeister Kathstede bedankte sich bei dem Stifter für die Zusendung und erklärte, das Aquarell nun an die Krefelder Kunstmuseen weiterleiten zu wollen.

Heinrich Campendonk, geboren am 3. November 1889 in Krefeld, war ein deutscher Maler und Grafiker. Er am 9. Mai 1957 in Amsterdam. Campendonk war Schüler von Johan Thorn Prikker an der ehemaligen Kunstgewerbeschule in Krefeld. Mit der Unterstützung von Wassily Kandinsky und Franz Marc fand Campendonk Anschluss an die Gruppe, die unter dem Namen "Blauer Reiter" berühmt wurde, und nahm an den beiden Ausstellungen der Gruppe in den Jahren 1911 und 1912 teil. Seine Arbeiten bewegten sich im Bereich Kubismus, Futurismus, Expressionismus sowie der strengen geometrischen Formensprache.

Campendonk prägte den rheinischen Expressionismus. In der heutigen NS-Gedenkstätte Villa Merländer sind die zwei einzigen erhaltenen Wandgemälde Campendonks zu sehen. Die Bilder wurden während der Nazizeit überstrichen und erst im Jahre 1991 wiederentdeckt.


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