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OB Elbers entfristet 112 Arbeitsverträge

Maßnahme zur Bildungssicherung in KiTas

Die Landeshauptstadt Düsseldorf entfristet 112 weitere Verträge von Beschäftigten in den städtischen Kindertagesstätten.

Düsseldorf - Oberbürgermeister Dirk Elbers hat am Dienstag, 18. März, im Rathaus den Erzieherinnen Stefanie Reichenbach und Preedi-Sarah Wissing, dem Erzieher Frederik
Hübler sowie der Kinderpflegerin Karin Kühnöhl ihre unbefristeten Arbeitsverträge ausgehändigt – stellvertretend für die insgesamt 112 Kolleginnen und -kollegen.
"Düsseldorf ist eine familienfreundliche Stadt. Das Thema Kinderbetreuung liegt mir persönlich sehr am Herzen. Wir wollen das Angebot nicht nur quantitativ auszubauen, beispielsweise im U-3 Bereich, sondern die Qualität der Betreuung langfristig sichern. Das erreichen wir nur mit entsprechend qualifiziertem und motiviertem Personal. Seit 2009 wurden damit mehr als 600 unbefristete Arbeitsverhältnisse zur Sicherung der Kinderbildung und -betreuung in Düsseldorfer Kindertageseinrichtungen und der Offenen Ganztagsschule realisiert. Eine Zahl, die die Bedeutung dieses Themas unterstreicht", sagte OB Dirk Elbers. "Von der
Entfristung der Verträge profitieren alle – die Bediensteten, aber auch die Kinder und Eltern, die feste Ansprechpartner in ihrer Kita haben", so der Oberbürgermeister weiter.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf legt als zertifizierte Familienstadt großen Wert darauf, die Familien zu unterstützen. Qualitativ hochwertige Kindertageseinrichtungen für die Jüngsten, vom vierten Lebensmonat bis zum Schuleintrittsalter, sind eine wichtige Basis dafür, Familien zu entlasten, Kinder adäquat zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Eine angemessen Personalsituation mit gut ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern beziehungsweise Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern ist dabei unabdingbar.
In der Kindertagesbetreuung gibt es einen hohen Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Umsetzung einer qualifizierten Bildungsund Erziehungsarbeit. Durch den Ausbau der Kinderbetreuung in Düsseldorf und den erweiterten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren werden in den kommenden Jahren Erzieherinnen und Erzieher sowie zusätzliche Kindertagespflegepersonen benötigt: Hinzu kommt, dass der Ersatzbedarf für Erzieherinnen und Erzieher sowie Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger durch das altersbedingte Ausscheiden von Personal in den kommenden Jahren deutlich steigen wird.
Erzieherinnen und Erzieher werden auch in Zukunft gefragt sein. Daher ist es wichtig, nicht nur Personal zu akquirieren, sondern bewährte Fachkräfte im Sinne einer positiven Personalplanung langfristig an die Landeshauptstadt Düsseldorf als Arbeitgeberin zu binden. Zum Teil erfolgt die Beschäftigung zunächst nur befristet. Das hat vielfältige Gründe. Da die Vereinbarung von Familie und Beruf für die Stadtverwaltung Priorität hat, werden damit Ausfallzeiten aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit ebenso aufgefangen wie Arbeitszeitreduzierungen im Zusammenhang mit Kinderbetreuung oder aus anderen persönlichen Gründen.
Daher ist ein völliger Verzicht auf die Befristung von Arbeitsverträgen nicht möglich. Dennoch hat sich die Landeshauptstadt Düsseldorf zum Ziel gesetzt, die Zahl der befristeten Verträge zu begrenzen und seit 2009 rund 600 befristete Arbeitsverhältnisse von Erzieherinnen und Erziehern in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt. Den Beschäftigten wurde damit auch ein positives Signal für die persönliche Lebensplanung gegeben. Die Sicherheit in die eigene berufliche Zukunft fördert zudem eine positive Einstellung zur beruflichen Tätigkeit und ermöglicht es den Kita-Beschäftigten, sich noch besser auf den Erziehungsauftrag zu konzentrieren. Gerade bei der hohen gesellschaftlichen Bedeutung einer guten Kinderbetreuung werden Erzieherinnen und Erzieher zu Garanten für die Umsetzung des Bildungsauftrages und der guten Versorgung in Kindertageseinrichtungen.
Die jetzt 112 unbefristeten Verträge erhalten 80 Erzieherinnen, zehn Erzieher, 20 Kinderpflegerinnen und zwei Kinderpfleger. Davon arbeiten 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit. "Qualitativ sehr gute Kinderbildung und Betreuung ist familienpolitisch wichtig und zudem ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass wir jedes Jahr befristete Verträge der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen entfristen", so OB Elbers abschließend.

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