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NRW ist Pendler-Hochburg

Jede(r) Zweite pendelt zur Arbeitsstätte

Nahezu die Hälfte der 8,6 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte 2012 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinaus zur Arbeit.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand von aktuellen Ergebnissen der Pendlerrechnung 2012 mitteilt, war die Zahl der Berufspendler um 1,9 Prozent höher als im Jahr 2011.
Allein nach Köln (299.000) und Düsseldorf (285.000) pendeln zusammen täglich weit mehr als eine halbe Million Erwerbstätige. Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckt ihren Bedarf an Arbeitskräften überwiegend aus dem Umland: 57,8 Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Die Stadt Neuss wies mit 58,2 Prozent die höchste, die Stadt Solingen mit 29,6 Prozent die niedrigste Einpendlerquote aller NRW-Großstädte (ab 100.000 Einwohner) im Lande auf.
Moers ist die Großstadt mit der höchsten Auspendlerquote (62,2 Prozent) in NRW: Täglich verlassen etwa 30.000 der insgesamt 48.000 Erwerbstätigen die Stadt, um in einer anderen Gemeinde zu arbeiten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Städte Herne (Auspendlerquote: 58,4 Prozent) und Bergisch-Gladbach, wo 56,6 Prozent aller dort registrierten Erwerbstätigen den Wohnort täglich berufsbedingt verlassen. Die geringste Auspendlerquote gab es in der kreisfreien Stadt Münster: Von den etwa 152.000 Erwerbstätigen, die in Münster wohnen, hatte ein Viertel seine Arbeitsstelle in einer anderen Gemeinde NRWs.

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