12.12.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Niederrheinischer Radwandertag

Niederrheinischer Radwandertag

Über 20 000 wetterfeste Teilnehmer

Zum Niederrheinischen Radwandertag sind auf 62 Routen und elf Kurzrouten nach dem vorläufigen Ergebnis des Krefelder Stadtmarketings (noch haben nicht alle Städte und Gemeinden gemeldet) gute 20 000 Radler gestartet.

Krefeld - Koordinatorin Melanie Stumpen: "Es ist kein schlechtes Ergebnis, wir sind vielmehr froh, dass trotz der unsicheren Wetterlage so viele Radler treu geradelt sind und sich nicht haben abschrecken lassen. Wir danken nicht nur den ADFC-Ortsgruppen und allen Helfern, die durch ihr ehrenamtliches Engagement einen unverzichtbaren Beitrag leisten, sondern auch den Sparkassen im Veranstaltungsgebiet ohne deren Engagement die Durchführung nicht möglich wäre“.

Trotz schlechter Wetterprognose und schon begonnenen Sommerferien haben sich vom Start- und Zielort Krefeld-Linn 650 Starter auf den Weg in die Region gemacht. Viele "Durchfahrer“, aber auch Leute, die der guten Stimmung wegen einfach mal gekommen sind, haben ihren Besuch in Linn genossen und genutzt, um sich zu informieren oder die Live-Musik zu genießen. Einige haben den Zwischenstopp auch mit einem Besuch in der aktuellen Ausstellung im Deutschen Textilmuseum verbunden oder um ein Picknick im Umfeld der Burg Linn zu machen. Die niederländische Kapelle Ex Gaer Gedaon hat die deutsch-niederländische Freundschaft und den grenzüberschreitenden Charakter der Veranstaltung mit guter Laune untermalt. Am Linner Andreasmarkt war für die Radler auch ein Pannendienst-Stand der "Radstation am Hauptbahnhof“ bereit und es gab Informationen über den Rheinradweg von der Quelle bis zur Mündung. Neben der Band haben die Biedermeiergruppe aus Linn und die Linner Landsknechte für das Ambiente gesorgt. Den Startschuss gaben Bürgermeister Frank Meyer und Hans Schulz vom Referat Tourismus im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW. Schulz stellte dabei das Rheinradweg-Projekt "Demarrage“ und den ebenfalls grenzüberschreitenden Charakter des Rheinradwegs vor.

Von Krefeld aus wurden vier Routen angeboten, die im Vorfeld vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ausgearbeitet worden waren. Die Richtungsweiser wurden von den Helfern wegen des angekündigten Regens erst am Samstag ganz kurzfristig auf den Wegen im Stadtgebiet aufgebracht, um den Radlern die Orientierung zu erleichtern.

Auch zum Ausklang des Radwandertags mit der Auszeichnung "Radler des Jahres“ und zur Tombola haben sich nochmal viele Krefelder und Auswärtige auf dem Andreasmarkt versammelt. Der Gewinner des Hauptpreises, ein Fahrrad gestiftet von der Krefelder Firma Radsport Weyers, war nicht zugegen und wird nun schriftlich von den Veranstaltern informiert.


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