Neugestaltung am Schadowplatz abgeschlossen

Zwei Blauglockenbäume schmücken jetzt den Platz

Der Schadowplatz ist im Rahmen des Großprojektes Kö-Bogen neu hergerichtet worden.

Düsseldorf - Zum Abschluss der Arbeiten sind jetzt zwei Blauglockenbäume gepflanzt worden. Beigeordnete Cornelia Zuschke und Professor Thomas Fenner von der "FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH" haben die beiden Bäume am Dienstag, 30. April, symbolisch in die Erde gesetzt.

"Mein herzlicher Dank gilt Herrn Professor Fenner für die Baumspende. Durch die beiden Blauglockenbäume werden sich die Attraktivität des Schadowplatzes und seine Aufenthaltsqualität weiter erhöhen", betonte Cornelia Zuschke.

Die beiden neu gepflanzten Bäume am nördlichen Rand des Platzes ergänzen die in der Mitte vorhandene Kastanie. Vor kurzem wurde der Platz auch mit neuen Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die über den Platz verteilten Dreieck-Sitzbänke sind Holz-Stahl-Konstruktionen. Sie sind dem Stil weiterer Sitzelemente rund um den Kö-Bogen angepasst und laden zum Verweilen ein.

Übergangsweise wurden 2014 auf dem Platz grüne, mobile Hartschaumbänke, die "Enzis", aufgestellt. Nachdem die alten Straßenbahngleise entfernt und auch dort das neue Pflaster verlegt worden ist, konnten die "Enzis" jetzt durch fest montierte Bänke ersetzt werden. Die "Enzis" wurden zwischengelagert.

Der Schadowplatz ist mit einem Betonsteinpflaster versehen und wird entlang der Bebauung von Lichtstelen eingefasst. In diesen Lichtstelen ist über Module die Fassadenanstrahlung des historischen Gebäudes (Schadowplatz 14) und der Libeskind-Bauten integriert. Im Zentrum des Platzes bilden drei zwölf Meter hohe Lichtstelen einen markanten Mittelpunkt.

Der Schadowplatz, der durch die geschwungene Fassade der Libeskind-Bauten und die Schadowstraße als Platzraum erfasst wird, ist großzügig angelegt. Dadurch erhält er ein besonderes Raumgefühl, das eine funktionale Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten unterstützt.