17.08.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Neuer Flächennutzungsplan für die Stadt Krefeld

Neuer Flächennutzungsplan für die Stadt Krefeld

Finaler Beschluss soll durch den Stadtrat erfolgen

In der kommenden Woche starten in den politischen Gremien die abschließenden Beratungen zum neuen Flächennutzungsplan, der die Grundlage für die zukünftige planerische Entwicklung der Stadt Krefeld darstellt.

Krefeld - Der Flächennutzungsplan stellt in Grundzügen für das gesamte Gemeindegebiet die beabsichtigte Nutzung der Flächen dar. Als Instrument der kommunalen Bauleitplanung hat der Flächennutzungsplan die wichtige Funktion, die unterschiedlichen Anforderungen an das gesamte Stadtgebiet räumlich zu koordinieren und auf diese Weise die städtebauliche Entwicklung für die nächsten 15 Jahre zu steuern.

Der geltende FNP stammt aus dem Jahr 1974. Nach 40 Jahren erfordern neue städtebauliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Ansprüche und Entwicklungen neue Ziele für die Stadtentwicklung und neue Flächenausweisungen für das Stadtgebiet.

Obwohl für den geltende FNP inzwischen 290 Änderungsverfahren durchgeführt oder zumindest angestoßen worden sind, entsprechen seine Inhalte oftmals weder den Zielvorstellungen der Stadt Krefeld noch der inzwischen eingetretenen tatsächlichen Entwicklung (z.B. Industriegebietsdarstellung für das Stadthaus). Insofern gewährleistet der geltende FNP in weiten Teilen des Stadtgebietes seine gesamtstädtische Koordinierungsfunktion der beabsichtigten Flächennutzungen nicht mehr. Daher hat der Rat der Stadt Krefeld im Dezember 1999 das Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes eingeleitet.

Die Stadtverwaltung hat nun den abschließenden Beschluss zum neuen FNP für die Ratssitzung am 8. April 2014 erarbeitet. Sämtliche Anregungen und Bedenken von Bürgern und Behörden seit den Bürgeranhörungen im Jahr 2001 bis zur erneuten Offenlage im Dezember 2013 sind durch die Verwaltung bewertet und aufbereitet worden. Insgesamt sind 3.000 Stellungnahmen eingegangen, davon 1.350 in den beiden Offenlagen. Die Ratsvorlage ist daher 3.000 Seiten stark. Auf dieser Grundlage kann der Stadtrat die Gesamtabwägung alle Belange gerecht gegeneinander und untereinander abwägen. Damit wird ein 15-jähriger Planungsprozess abgeschlossen und es werden die Weichen für die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2030 gestellt.


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Neuer Flächennutzungsplan für die Stadt Krefeld
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