Neuer Bildungscampus in Unna

Neubau feierlich eigenweiht

Im Dezember 2019 nahmen die Projektverantwortlichen die Spaten in die Hand und gaben mit dem Stich in die Erde das Startsignal für die Bauarbeiten zum Neubau am Bildungscampus Unna.

Kreis Unna - Im Dezember 2019 nahmen die Projektverantwortlichen die Spaten in die Hand und gaben mit dem Stich in die Erde das Startsignal für die Bauarbeiten zum Neubau am Bildungscampus Unna. Am 20. Januar 2023 ist der Neubau an der Döbelner Straße feierlich eingeweiht worden.

Ein paar Tage zuvor am 9. Januar 2023 konnten bereits die Lehrerinnen und Lehrer mit der Schülerschaft in das Gebäude – denn dann begann für sie der Unterricht. „Wie in einem Hotel haben sich die Schülerinnen und Schüler in der neuen Schule gefühlt, so ist es mir erzählt worden“, berichtet Landrat Mario Löhr. „Wir freuen uns, dass wir mit der Schule eine gute Lernumgebung schaffen konnten und hoffen, dass sich Lehrer wie auch Schüler in der neuen Umgebung lange wohl fühlen.“

Unterrichtsbeginn in neuen Räumen

Nach gut drei Jahren Bauzeit ist der Neubau eingeweiht worden. Dort sind ab sofort die Jakob-Muth-Schule (ehemals Förderzentrum Unna) und das Sauerland-Hellweg-Kolleg (ehemals Weiterbildungskolleg) der Kreisstadt Unna zu finden sind. Auch das Märkische Berufskolleg des Kreises kann dort Klassenräume nutzen.

Das Gebäude hat zwei Geschosse und eine Fläche von rund 7.700 Quadratmetern. Platz bietet der Neubau für insgesamt circa 600 Schülerinnen und Schüler. Rund 23,5 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Inklusive Abbruch der alten Anne-Frank-Schule sind rund 25 Millionen Euro investiert worden.

„Ich freue mich für die Schulstadt Unna über die Erweiterung des Angebots“, so Bürgermeister der Kreisstadt Unna Dirk Wigant. „Und insbesondere auch über die Aufwertung des Platzes in diesem Bereich.“

CO2-neutrales Gebäude

Technisch ist das Gebäude auf dem neusten Stand: „Wir können das Gebäude mit Energie und Wärme fast CO2-neutral versorgen“, sagt Baudezernent Ludwig Holzbeck, der auch immer die Umweltbilanz im Auge hat. „Der Neubau hat unter anderem eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaik-Anlage.“

Geplant hat das Architekturbüro Weicken den Neubau in U-Form. Mit der Architektur ist eine klare Linie zur einfachen Orientierung geschaffen worden. Es gibt viel Tageslicht und die Akustik ist durch eine Kombination „dämpfender“ Materialien optimiert worden.

„Für uns als Schulträger ist das ein ganz wichtiges Bauprojekt. Es macht deutlich, dass wir in unsere Schul-Infrastruktur investieren und uns zukunftssicher aufstellen“, ergänzt Schuldezernent Holger Gutzeit.