Neue Dreifachsporthalle in Düsseldorf eröffnet

Neubau am Cecilien-Gymnasium

Der Neubau der Dreifachsporthalle des Cecilien-Gymnasiums und der benachbarten Carl-Benz-Realschule in Düsseldorf-Niederkassel ist fertiggestellt.

Düsseldorf - Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete die Sporthalle gemeinsam mit Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und dem technischen Geschäftsführer der IPM Michael Köhler am Freitag, 3. September 2021. Die neue Dreifachsporthalle ist Teil des umfassenden Projekts "Erweiterung Carl-Benz-Realschule und Bau einer Dreifachsporthalle" der städtischen Tochtergesellschaft IPM: Für den Erweiterungsbau der Realschule, die Sporthalle, die Neugestaltung der Außenanlagen mit barrierefreien Zugangsanlagen sowie die Vergrößerung des Parkplatzes Lewitstraße werden insgesamt 19,9 Millionen Euro investiert.

Um der steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, wurde die Carl-Benz-Realschule um einen Zug ergänzt. Auch das Cecilien-Gymnasium wurde erweitert, sodass der notwendige Unterrichtsraum in der alten Sporthalle nicht mehr gegeben war. Statt einer zusätzlichen 1-fach Sporthalle für die Carl-Benz-Realschule wurde eine moderne 3-fach Sporthalle für beide Schulen errichtet, die darüber hinaus zur Nutzung für den Vereinssport dient.

In der Sporthalle befinden sich eine Sportfläche mit 1.230 Quadratmetern, ein 150 Quadratmeter großer Gymnastikraum, Umkleiden, Duschen und WCs sowie eine Zuschauertribüne für 190 Zuschauer. Der Neubau steht an gleicher Stelle wie die ehemalige Sporthalle, rückt aber aufgrund seiner Größe an die parallel verlaufende Schorlemerstraße heran, um den Schulhof des Cecilien-Gymnasiums nicht zu stark zu verkleinern. Die Grundsteinlegung fand im Juni 2020 statt, im November wurde Richtfest gefeiert - coronabedingt in hybrider Form.

Die Sporthalle wurde bis zu 1,5 Meter eingegraben und nutzt den vorhandenen Niveauunterschied zwischen Schulhof und Straße. Dadurch sind zwei funktional getrennte Eingangsbereiche für den Schulbetrieb und die Vereinsnutzung entstanden. Die Abmessungen der Halle werden dadurch in der städtebaulichen Wirkung zurückgenommen, die Gebäudehöhe liegt deutlich unter denen der bestehenden Bebauung und der Baumhöhen. Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet.