17.10.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Neue Bodenrichtwertkarte für die Stadt Krefeld

Neue Bodenrichtwertkarte für die Stadt Krefeld

Ein Immobilienboom blieb aus

Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses hat die neue Krefelder Bodenrichtwertkarte fertig gestellt. Sie gibt Auskunft über die durchschnittlichen Preise von unbebauten Grundstücken in den einzelnen Krefelder Stadtteilen.

Krefeld - Obwohl in 2013 nahezu identisch viele Grundstücke in Krefeld verkauft wurden wie im Vorjahr, ist der Flächen- und Geldumsatz gestiegen. Das geht aus dem neuen Grundstücksmarktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte vorgestellt hat. Es gab einen Flächenumsatz von 188 Hektar (plus neun Prozent). Dabei stieg der Geldumsatz auf von 430 auf 449 Millionen Euro (plus vier Prozent). Der Teilmarkt Wohnbauland ist im Gegensatz zum Vorjahr ebenfalls wieder gestiegen. Die Anzahl der Kauffälle stieg um 26 Prozent, und der Geldumsatz hat um 22 Prozent auf rund 14 Millionen Euro (Vorjahr rund 11,4 Millionen Euro) deutlich zugenommen. Der Grundstücksmarktbericht gibt Auskunft über die durchschnittlichen Preise von unbebauten und bebauten Grundstücken in den einzelnen Stadtteilen. Die Daten werden aus Kaufverträgen aus dem vorangegangen Jahr ermittelt.

"Grundsätzlich gibt es zu wenig Bauland in Krefeld“, sagt Frank Rühle, stellvertretender Leiter des Gutachterausschusses, "weshalb wir den in anderen Städten zu verzeichnenden ‚Bau-Boom’ hier nicht beobachten können“. Auch die Anzahl der Verkäufe von Wohnungseigentum hat in 2013 nur leicht zugenommen. Um zwei Prozent stieg der Verkauf von Wohnungen (722) gegenüber dem Vorjahr, in dem 706 Einheiten veräußert wurden. Der Umsatz lag bei 71 Millionen Euro (plus vier Prozent). Die Preise pro Quadratmeter belaufen sich bei Neubauten in guten Lagen unverändert auf 2700 Euro im Schnitt und rund 800 Euro für Bauten vor 1960 in zentralen Lagen. Schwankung um 250 Euro nach oben und unten sind jeweils möglich. Für Altbauten vor 1960 in guten Lagen und gutem Zustand werden

Seite 8durchschnittlich 1500 Euro gezahlt (Schwankung bis 255 Euro nach oben und unten möglich). Das Wohnungseigentum (38 Prozent der Kauffälle) liegt in der Käufergunst noch vor den Ein- und Zweifamilienhäusern (31 Prozent). Die Bodenrichtwertkarte umfasst etwa 640 Gebiete, die nach Art und Maß der Nutzung weitgehend übereinstimmen. Hinsichtlich der Bodenrichtwerte haben sich in Krefeld im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben. Wer in Hüls Bauland für ein Ein- oder Zweifamilienhaus erwerben möchte, zahlt zwischen 250 und 300 Euro für den Quadratmeter. In Verberg liegt der Wert bei durchschnittlich 320 Euro, in Traar bei 330 Euro und in Kliedbruch sind die Werte auf 380 Euro gestiegen. Grundstücke im Stadtwald kosten wie bisher pro Quadratmeter durchschnittlich etwa 500 Euro, im "Musikerviertel“ 470 Euro.

Weitere Informationen über die Bodenrichtwerte in Krefeld sind im Internet unter www.boris.nrw.de kostenfrei einzusehen.


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