22.10.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Neubau des Technischen Rathauses

Neubau des Technischen Rathauses

Standortalternativen und Konzept vorgestellt

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Verwaltung beauftragt, die Planung für einen Neubau des Technischen Rathauses an anderer zentraler Stelle im Stadtgebiet aufzunehmen.

Düsseldorf - Hierzu sollten unter anderem eine Standortanalyse, ein Realisierungskonzept und ein Nachnutzungskonzept erstellt werden. Die vorliegenden Ergebnisse werden jetzt den zuständigen Ausschüssen sowie dem Rat im Rahmen einer Beschlussvorlage zur Standortentscheidung und der weiteren Realisierung vorgelegt. Empfohlen werden dabei die Grundstücke Moskauer Straße 23 und Auf'm Tetelberg. Derzeit hat das Technische Rathaus seinen Sitz Auf'm Hennekamp/ Brinkmannstraße.

Die zunehmende Digitalisierung und Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) ermöglichen neue Arbeitsweisen, die es durch neue Formen der Mitarbeiterführung und räumliche Strukturen zu fördern gilt. Fachkräftemangel, demographischer Wandel und Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt erfordern auch die stetige Modernisierung der Verwaltung, attraktivere Arbeitsbedingungen und zeitgemäße Arbeitsformen in einem entsprechend angepassten Arbeitsumfeld anzubieten.

Daher stellte sich die Frage nach einem zukunftsfähigen Büroraumkonzept, das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit bietet. Die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, die Möglichkeit der mobilen Tätigkeit, betriebsbedingte Abwesenheiten, aber auch Urlaub und Elternzeit bieten Spielräume zur Flächenoptimierung. Auf diese Weise können – bei Einführung einer Desk-Sharing-Quote für Beschäftigte - unterschiedliche Arbeitsumgebungen konzipiert und angeboten werden.

Zwei geeignete Grundstücke stehen zur Wahl

Gesucht wurde ein neuer Standort für den Verwaltungsneubau im Stadtzentrum beziehungsweise in den zentralen Stadtbezirken, der für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar ist und die grundsätzlichen bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des erforderlichen Raum- und Funktionsprogramms erfüllt. Mit der Moskauer Straße 23 und mit dem Grundstück Auf’m Tetelberg hat die Stadt zwei geeignete und weitgehend in ihrem Eigentum stehende Standorte identifiziert. Hierbei wurden verschiedenste Aspekte wie die baulichen Möglichkeiten und Besonderheiten der Grundstücke, die verkehrliche Situation und die Zeitschiene der Bauleitplanung betrachtet sowie die Kosten zusammengestellt. Im Weiteren konnten auf dieser Basis die beiden Standorte mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen gegenübergestellt und seitens der Verwaltung eine Standortempfehlung für die Moskauer Straße 23 ausgesprochen werden.

"Der Neubau selbst soll neben den funktionalen Anforderungen auch besondere Ansprüche an die Architektur, die städtebauliche Einbindung sowie Ziele der Nachhaltigkeit erfüllen. Hier wird auf Qualität gesetzt", erklärte Stadtkämmerin Dorothée Schneider. Daher wird ein Realisierungskonzept für das neue Technische Verwaltungsgebäude (TVG) vorgeschlagen, in dem die gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen der Verwaltung und des städtischen Tochterunternehmens Immobilien Projekt Management GmbH (IPM) optimal gebündelt werden. Die Leitung der kommenden Projektphasen - ein Architektenwettbewerb, die weitere Planung und Umsetzung - soll dabei der IPM federführend übertragen werden.


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