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NDR: Deutschland nimmt mehr gefährdete Afghanen auf

Ortskräfte der Bundeswehr dürfen öfter ausreisen

Die Bundeswehr ist in Afghanistan auf Ortskräfte angewiesen.

Berlin - Seit Mitte 2015 dürfen laut einem Medienbericht deutlich mehr afghanische Ortskräfte der Bundeswehr und anderer deutscher Organisationen wegen konkreter Gefährdung nach Deutschland ausreisen. In 68 Prozent der entschiedenen Fälle hätten die Bundesbehörden Aufnahmezusagen gegeben, berichtete der Radiosender NDR Info am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums von Juli 2015 und Februar 2016.

Demnach waren vor Juli 2015 nur 40 Prozent der Gefährdungsanzeigen von Ortskräften der Bundeswehr, der deutschen Entwicklungshilfe, des Innenministeriums und des Auswärtigen Amtes positiv beschieden worden. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl und die Grünen im Bundestag bezeichneten die Entwicklung als erfreulich und positiv. Der Trend spiegle nun stärker die verschlechterte Sicherheitslage in Afghanistan wider, hieß es.

(xity, AFP)


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