Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr Düsseldorf

Brand in Souterrainwohnung in Derendorf

Die Feuerwehr löscht in der Nacht auf Montag, 22. November 2021, ein Zimmerbrand im Souterrain eines Mehrfamilienhauses auf der Jülicher Straße.

Düsseldorf - In den noch frühen Morgenstunden des 22. Novembers meldete ein Notrufteilnehmer über die Notrufnummer 112 der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf eine zunächst unklare Rauchentwicklung auf der Jülicher Straße. Als die ersten Einsatzkräfte bereits wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, quoll bereits Rauchschwaden aus einem Kellerfenster des fünfstöckigen Mehrfamilienhauses.

Nach einer ersten Erkundung des Einsatzleiters stellte sich heraus, dass es in einer Souterrainwohnung brannte und der Mieter bereits die Wohnung vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen konnte. Der 55-Jährige wurde umgehend durch Notfallsanitäter des städtischen Rettungsdienstes einer ersten medizinischen Untersuchung unterzogen. Zeitgleich dazu entsendete der Einsatzleiter einen Löschtrupp in die brennende Wohnung. Routinemäßig installierten die Einsatzkräfte, bevor sie die Türe zur Brandwohnung öffneten, einen sogenannten Rauchvorhang in der Türzarge. Dieser flexible brandhemmende Stoffvorhang verhindert, dass der giftige Brandrauch in den Treppenraum strömen kann und so einen weiteren Schaden versucht.

Parallel zu diesen Maßnahmen kontrollierten weitere Feuerwehrleute den Treppenraum bis in den fünften Stock. Hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden - es hatte keine Ausbreitung von Feuer und Rauch stattgefunden. Die Menschen, die das Gebäude noch nicht verlassen hatten, konnten von den Einsatzkräften beruhigt werden und in ihren Wohnungen verbleiben. Der Mieter der Brandwohnung wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Einsatzleiter konnte bereits gut 10 Minuten nach dem Eintreffen an der Jülicher Straße "Feuer in Gewalt" an die Leitstelle der Feuerwehr melden. Daran schlossen sich noch längere Nachlöscharbeiten an, sodass die letzten der rund 20 Einsatzkräften nach circa 90 Minuten zu ihren Wachen zurückkehrten. Standardmäßig kontrollierten Einsatzkräfte gegen 5.30 Uhr vorsorglich die Wohnung auf Glutnester. Die Ermittlung zur Brandursache hatte die Polizei die Arbeit aufgenommen.