18.07.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Nach dem großen Gewittersturm

Nach dem großen Gewittersturm

Jetzt beginnen die Aufräumarbeiten

Eine Woche nach dem Gewittersturm von Pfingstmontag sind die Einsätze zur Gefahrenabwehr bei der Feuerwehr Ratingen (aktueller Stand: 925) so gut wie abgeschlossen und es beginnen die eigentlichen Aufräumarbeiten.

Ratingen - Es werden nun bezirksweise die öffentlichen Flächen und Plätze begutachtet, die Schäden aufgenommen und auch noch einmal alle Bäume in Augenschein genommen.

Seit Montag läuft an allen Schulen wieder der normale Betrieb, auch alle Sportanlagen sowie Turnhallen sind uneingeschränkt nutzbar. Eine weitere gute Nachricht: In einer konzentrierten Aktion durch Kräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie freiwillige Helfer und von den Kommunalen Diensten beauftragte Firmen wurde der Erholungspark Volkardey so weit hergerichtet, dass er am Sonntagabend wieder freigegeben werden konnte. Weitere Parks in Ratingen müssen jedoch noch teilweise oder ganz abgesperrt bleiben – und auch in den Wälder gilt weiterhin: Achtung, Lebensgefahr!

Entwarnung kann auch noch nicht für die beiden Friedhöfe Tiefenbroich und Lintorf gegeben werden, die vorerst noch gesperrt bleiben müssen. In Absprache mit der Friedhofsverwaltung finden jedoch weiterhin Beisetzungen statt (Tel. 02102-5506725). In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass sie für die durch das Unwetter entstandenen Schäden an privaten Grabstätten nicht haftbar gemacht werden kann. In Fällen von "höherer Gewalt“ obliegt die Schadensregulierung den Besitzern der betroffenen Grabstätten.

Die Stadtverwaltung macht zudem darauf aufmerksam, dass es schon hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse, aber auch aus Sicherheitsgründen untersagt ist, sich an dem Bruchholz im öffentlichen Raum selbst zu bedienen. Zudem werden durch derlei Aktionen die Aufräumarbeiten behindert. Die Stadt plant jedoch, das Bruchholz - sobald es komplett abgeräumt ist - an verschiedenen Stellen kostenfrei für den Privatgebrauch abzugeben. Hierzu erfolgt zu gegebener Zeit eine neue Pressemitteilung.

Zurzeit arbeitet die Stadtverwaltung zudem an einer praktikablen Lösung für sturmgeplagte Gartenbesitzer, die ihren Grünabfall entsorgen möchten. Auch hier ist vorgesehen, im Stadtgebiet für eine befristete Zeit mehrere Annahmestellen einzurichten. Für die Einrichtung dieses Serviceangebotes ist die Verwaltung dringend auf die Unterstützung von Entsorgungsunternehmen angewiesen. Vorbehaltlich deren Zusagen werden etwaige Standorte für Annahmestellen und Abgabetermine in Kürze bekannt gegeben.


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