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Mutter von eineinhalbjäriger Tochter ausgesperrt

Feuerwehr-Einsätze aus der Nacht und vom Vormittag

Am Montag, 2. Juni und Dienstag, 3. Juni 2014, musste die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken.

Düsseldorf - Die Einsätze im Überblick:
Montag, 2.Juni 2014, 22.30 Uhr, Breite Straße, Stadtteil Stadtmitte
Am Abend meldete sich ein aufgeregter Haustechniker einer größeren Bankgesellschaft und bat um Unterstützung der Feuerwehr. Da im fünften Untergeschoss Pumpen in einem Sammelschacht für Brauchwasser ausgefallen waren, drohte dieser Überzulaufen und das Wasser in die Tiefgarage zu fließen. Einsatzkräfte der Feuerwache Münsterstrasse unterstützten mit einem Fahrzeug und einer großen Elektropumpe. Etwa 7 Kubikmeter Wasser wurde in ein entsprechendes Kanalnetz auf die Strasse gepumpt, bis der Techniker die hauseigenen Pumpen wieder zum Laufen bekam. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet.
Dienstag, 3.Juni 2014, 9.00 Uhr, Windscheidstr. , Stadtteil Düsseltal
Eine junge Mutter wollte auf Ihrem Balkon nur schnell die Blumen gießen und wurde von Ihrer eineinhalbjärigen Tochter ausgesperrt. Das Kind wollte der Mutter auf den Balkon folgen und hing sich an den Türriegel der geschlossenen Türe. Damit war diese plötzlich verschlossen und die Mutter auf dem Balkon gefangen. Durch Hilferufe der Dame wurden die Nachbarn aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Zwei Feuerwehrmänner mit einem Kleineinsatzfahrzeug konnten mit einem Spezialwerkzeug innerhalb von Sekunden die Wohnungstüre öffnen und die Familie wieder zusammenführen. Nach Beruhigung der aufgeregten Mutter und Trocknen der Kindertränen konnten die Kollegen wieder einrücken.
Dienstag, 3 Juni 2014, 10.15 Uhr, Wickratherstr. Stadtteil Lörick
In einem Mehrfamilienhaus auf der Wickratherstrasse in Lörick wurde der Leitstelle am Morgen ein Küchenbrand gemeldet. Fünf Fahrzeuge der Feuerwachen Quirinstrasse und Münsterstrasse eilten zum Brandort. Hier konnte der erste Einsatztrupp unter Atemschutz schnell Entwarnung geben. Auf einer heißen Herdplatte hatte ein Holzfrühstücksbrett Feuer gefangen, das mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht wurde. Die Anwohnerin hatte sich bei den Nachbarn frühzeitig in Sicherheit gebracht. Drei Personen, die vor Eintreffen schon Löschversuche gestartet hatten, wurden vorsorglich auf eine Rauchgasvergiftung überprüft. Die Messungen ergaben keine erhöhten Werte. Nachdem mit einem Hochleistungslüfter geringe Mengen Rauch aus der Wohnung geblasen waren, konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Der Sachschaden blieb gering.

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