Munitionsfund im Rangierbahnhof Würzburg

Kein konkrete Gefahr für Unbeteiligte

Im Rangierbahnhof Würzburg-Zell sind Arbeiter, am 1. Juni 2016, bei Gleisbauarbeiten auf diverse Granaten aus ehemaligen deutschen Militärbeständen gestoßen, die teilweise noch zündfähig waren.

Würzburg - Die Bauarbeiten mussten daraufhin sofort abgebrochen und der Kampfmittelräumdienst aus Nürnberg hinzugezogen werden. Eine konkrete Gefahr für Unbeteiligte bestand nicht.

Am Nachmittag, des 1. Juni 2016, machten Arbeiter im Rangierbahnhof Würzburg-Zell einen überraschenden Fund. Während ihren Gleisbauarbeiten stießen sie auf rund 15 Granaten, die teilweise noch zündfähig waren. Darunter befand sich auch ein panzerbrechendes Geschoss mit 7,5 Zentimeter Durchmesser.

Die verständigten Bundespolizisten sperrten den betroffenen Bereich unverzüglich ab, bis der Munitionsfund von Mitarbeitern des Nürnberger Kampfmittelräumdienstes geborgen werden konnte.

Eine konkrete Gefahr für Unbeteiligte bestand zu keiner Zeit. Auch der Bahnverkehr war nicht betroffen. Lediglich der Rangierbahnhof musste teilweise abgesperrt werden. Die dortigen Bauarbeiten ruhen zurzeit auf Empfehlung des Kampfmittelräumdienstes und werden zu einem späteren Zeitpunkt unter Hinzuziehung einer Sprengstofffachkraft fortgeführt.

 


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