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Monika Karsch gewinnt Gold in Maribor

Weltcup für Gewehr und Pistole

Monika Karsch konnte beim Weltcup in Slowenien mit der Sportpistole Gold für Deutschland holen.

Maribor - Wie schon in der vergangenen Woche in München, standen sich beim Weltcup für Gewehr und Pistole in Maribor (Slowenien) wieder eine Schützin aus der Mongolei und Deutschland im Finale mit der Sportpistole gegenüber.

Nach 0:2-Rückstand in der ersten Serie, holte die Regensburgerin schnell auf und ging nach zwei Durchgängen mit optimalen fünf Treffern 4:2 in Führung. Gudegmaa Otryad gab sich jedoch nicht geschlagen und konterte in der vierten Runde mit 4:3 Treffern, sodass die beiden Punkte an sie gingen und der Ausgleich zum 4:4 hergestellt war. Eine weitere Serie ohne Fehler brachte Monika Karsch die 6:4-Führung, die eine Vorentscheidung bedeutete, denn nach einem Remis von 4:4-Treffern in Runde sechs stand der Sieg für die Bayerin fest. Die Bronzemedaille ging nach einem 7:5-Erfolg an Antoaneta Bonewa (Bulgarien), die im kleinen Finale um Rang drei Renata Tobai Sike (Ungarn) bezwang.

Im Halbfinale begann Monika Karsch, die während des gesamten Wettkampfes hervorragend schoss, mit einem Optimalergebnis von fünf Treffern und setzte in jeder der vier weiteren Runden noch einmal vier Hits drauf, sodass sie sich am Ende mit insgesamt 21 Treffern zusammen mit Gundegmaa Otryad für das Goldfinale qualifizierte.

Monika Karsch hatte im Vorkampf bereits glänzende Leistungen erzielt. Mit 296 Ringen hatte sie den Präzisionsdurchgang abgeschlossen und mit 292 Zählern beendete sie das Duellprogramm. 588 Ringe insgesamt waren in Maribor das beste Ergebnis des kompletten Felde und so zog sie als Führende in das Finale der besten Acht ein. Nach 288 und 291 Ringen in den beiden Halbprogrammen kam Munkhbayar Dorjsuren mit insgesamt 579 Ringen auf Platz 14, Sandra Hornung (Regensburg) erzielte 282 und 289 Ringe und belegte mit 571 Zählern Platz 36.

Im Wettbewerb Freie Pistole konnte sich kein deutscher Schütze auf vorderen Rängen platzieren. Andreas Heise (Wiggensbach) war mit 547 Ringen und Platz 31 bester Starter des Deutschen Schützenbundes. Michael Schwald (Freiburg) kam auf 543 Zähler sowie Rang 36 und Philipp Grimm (Volkach) rundete mit 538 Ringen und dem 46. Platz das Gesamtergebnis der deutschen Teilnehmer ab. Damir Mikec (Serbien) war mit 194,0 Ringen im Finale bester Schütze und gewann den Wettbewerb vor Jitu Rai (Indien), der mit 193,9 Ringen knapp dahinter die Silbermedaille holte. Auf Rang drei kam Tomoyuki Matsuda (Japan) mit 172,9 Ringen.


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