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Mit Rückenwind nach Fulda

Borussia Düsseldorf reist zum Pokal-Finale

Mit viel Selbstvertrauen und der Hoffnung auf den dritten Titel in Folge reist Borussia Düsseldorf morgen zur Endrunde um die Deutsche Pokalmeisterschaft nach Fulda.

Düsseldorf - Beim Pokal-Finale, dem kompakten Endrunden-Turnier der letzten acht Mannschaften, muss der Titelverteidiger zunächst gegen Liga-Konkurrent Post SV Mühlhausen antreten (Samstag/14:30 Uhr). Die beiden Halbfinals und das Endspiel finden am Sonntag statt.
Die weiteren Teilnehmer in Fulda sind Gastgeber TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, gegen den Düsseldorf die letzten beiden Pokal-Endspiele jeweils gewann, der TTC Zugbrücke Grenzau, der SV Werder Bremen, der 1. FC Saarbrücken, die TTF Liebherr Ochsenhausen und der TTC indeland Jülich, der sich als einziger Zweitligist durch einen überraschenden Erfolg über Frickenhausen das Endrunden-Ticket sicherte. Düsseldorf und Fulda sind als Finalisten des Vorjahres automatisch qualifiziert.
Die Borussia geht mit einer weiße Weste in das Final Eight, denn der Rekordmeister gewann sämtliche seiner 16 Pflichtspiele der Saison (zehn in der TTBL, sechs in der Champions League). "Diese Statistik ist zwar gut für unser Selbstvertrauen", meint Manager Andreas Preuß. "Aber damit haben wir noch lange nichts gewonnen. Jetzt zählt es. Wenn wir mit 19 Siegen in die Silvesternacht gehen, dann können wir sehr zufrieden sein."
Coach Danny Heister fordert von seiner Truppe vom ersten Ballwechsel an volle Konzentration. "Es gibt keine Aufwärmphase, um in das Turnier hineinzufinden. Natürlich sind wir im Auftaktspiel gegen Mühlhausen der Favorit und haben in der Liga gewonnen, aber am Samstag stehen alle Zählgeräte wieder auf 0:0." In der Vorbereitung hat der Niederländer nichts dem Zufall überlassen. "Die Mannschaft trainiert seit Beginn der Woche zusammen in Düsseldorf, gestern Abend waren wir gemeinsam essen. Die Stimmung ist wirklich gut und die Jungs sind heiß auf den ersten Titel der Saison."
Die Endrunde um den Pokal findet erstmals in der Barockstadt statt, nachdem Stuttgart in den vergangenen Jahren der Gastgeber war. "Fulda hat in diesem Jahr insgesamt das bessere Angebot gemacht", so Preuß, der gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der ausrichtenden TTBL GmbH ist. "Sportlich hat der TTC sicherlich einen Heimvorteil und ist für mich neben Grenzau einer der Endspielaspiranten."
Für Timo Boll ist der Heimvorteil der Osthessen kein Problem: "Ich freue mich auf diesen Austragungsort. Fulda ist eine Tischtennis-Hochburg und hat tolle Fans, die zu den lautesten in der Liga zählen. Wir werden in der Esperantohalle eine besondere Atmosphäre erleben, da bin ich mir sicher."

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