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Minister meldeten Nebenjobs offenbar erst nachträglich

Bezahlte Parteitätigkeiten zunächst nicht angegeben

Mehrere Bundesminister haben nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bezahlte Nebentätigkeiten in ihren Parteien zunächst nicht wie vorgeschrieben der Bundestagsverwaltung gemeldet.

Berlin - Dabei handle es sich um die früheren Generalsekretäre Hermann Gröhe (CDU), Alexander Dobrindt (CSU) und Andrea Nahles (SPD), berichtet das Blatt unter Berufung auf eigene Recherchen. Erst nach einer Anfrage von "Bild" hätten die drei Politiker, die inzwischen Bundesminister sind, ihre Einkünfte aus der Parteitätigkeit nachgemeldet.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte laut "Bild" zwar seine Einkünfte als SPD-Chef gemeldet, jedoch die Angabe der Verdienststufe versäumt. Auch dies lieferte er nun inzwischen nach. Zudem gab Gabriel für die Zeit ab März 2014 nun Nebeneinkünfte der Stufe eins (bis zu 3500 Euro monatlich) an. Als Begründung für die zunächst unterlassenen Meldungen verwiesen die Minister laut "Bild" auf Versäumnisse ihrer jeweiligen Büros.

(xity, AFP)


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