Mindestens vier tote Feuerwehrleute bei Hochwasser-Einsätzen in Nordrhein-Westfalen

20.000 Kräfte weiter im Einsatz

Mindestens vier Feuerwehrleute sind bei den Hochwassereinsätzen in NRW gestorben.

Düsseldorf - "Wir haben bisher Kenntnis von vier Todesfällen von Feuerwehrangehörigen und wissen nicht, ob diese Zahl stehen bleiben wird", erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW (VdF NRW), Bernd Schneider, am Samstag in Wuppertal. Aktuell seien im Land noch fast 20.000 Feuerwehrleute im Land im Einsatz.

In Altena ertrank laut Mitteilung ein Feuerwehrmann, als eine Flutwelle ihn mitriss. In Werdohl sei ein ein Feuerwehrmann im Einsatz kollabiert und habe trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen nicht mehr gerettet werden können. In Nettersheim sei ein Feuerwehrangehöriger bei einer Menschenrettung ums Leben gekommen. Ein Angehöriger der Feuerwehr Rheinbach sei im Einsatz leblos aufgefunden worden und später im Krankenhaus gestorben.

"Wir sind dankbar, dass tausende Feuerwehrleute, auch aus Nachbar-Bundesländern, hier weiterhin durchhalten", teilte der VdF-NRW-Vorsitzende Jan Heinisch mit. "Bei aller notwendigen Konzentration auf die Einsatzlage sind unsere Gedanken aber auch immer wieder bei den Familien unserer toten Kameraden."

(xity, AFP)