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Merz: Spielräume für Entlastungen der Bürger werden kleiner

CDU-Politiker sieht Deutschland "hart am Rande einer Rezession"

Der designierte Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrats, Friedrich Merz, sieht kaum noch Möglichkeiten für eine Entlastung der Bürger.

Berlin - "Wir stehen hart am Rande einer Rezession, zumindest einer Stagnation, denn alle Wachstumsprognosen werden in den letzten Wochen nach unten korrigiert", sagte Merz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Wochenende. "Sie hätten im letzten Jahr stattfinden können, aber die Spielräume für Entlastungen werden jetzt wieder kleiner."

Die Zeiten würden rauer, sagte der unterlegene Bewerber um den CDU-Vorsitz. "Die Politik muss dann ihre Prioritäten neu ordnen. Für zusätzliche Ausgaben sind jedenfalls absolut keine Spielräume mehr vorhanden."

Der frühere Unionsfraktionschef war im Ringen um den CDU-Vorsitz Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen. Anfang März hatte er angekündigt, als Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrats zu kandidieren und damit ein Amt im unmittelbaren Umfeld der Partei zu übernehmen. Die Spitze des Wirtschaftsrats wird am 4. Juni neu gewählt.

Der 63-jährige Merz hatte kürzlich zudem sein Interesse an einem Regierungsamt bekräftigt. Wenn er gefragt werde, sei er bereit, ein Amt in der Regierung zu übernehmen.

(xity, AFP)


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