Mehrheit der Deutschen wünscht sich Konsenskandidaten als Bundespräsident

Umfrage: Nur ein Drittel für Kandidaten der einzelnen Parteien

Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten einen gemeinsamen Kandidaten der Parteien.

Berlin - Dies würden laut einer am Mittwoch vom Magazin "Stern" veröffentlichten Forsa-Umfrage 58 Prozent der Befragten begrüßen. Nur ein Drittel (33 Prozent) plädiert dafür, dass einzelne Parteien oder politische Lager eigene Kandidaten aufstellen.

Der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck hatte angekündigt, aus Altersgründen nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Ein Nachfolger wird im Februar kommenden Jahres in der Bundesversammlung gewählt, in der die Abgeordneten des Bundestags sowie Vertreter der Bundesländer sitzen.

In der Wählergunst gibt es im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend wenig Veränderungen. Die Union büßt im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 33 Prozent ein. Die FDP verliert einen Punkt und kommt nur noch auf sechs Prozent, die AfD legt dagegen um einen Punkt auf elf Prozent zu.

Die SPD verharrt bei 21 Prozent. Die Grünen kommen weiterhin auf 13 Prozent, die Linkspartei liegt unverändert bei zehn Prozent. Für den Wahltrend befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 6. bis 10. Juni 2505 Bundesbürger, für die Umfrage zur Wahl des Bundespräsidenten am Donnerstag und Freitag 1001 Bundesbürger.

(xity, AFP)