Mehr Sicherheit für Düsseldorfer Löschfahrzeuge

Abbiegeassistentssysteme für Freiwillige Feuerwehr

Zehn Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf wurden jetzt mit Abbiegeassistentssystemen ausgerüstet.

Düsseldorf - Immer wieder kommt es zu schweren, oft auch tödlichen Unfällen zwischen Fußgängern oder Radfahrern mit Lastkraftwagen und Bussen. Um diese Gefahr bei den Einsatzfahrten zu minimieren, hat die Feuerwehr Düsseldorf nun zehn Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Abbiegeassistenten nachrüsten lassen.

Dafür installierten Fachtechniker einer Firma an zwei Tagen insgesamt zehn Abbiegeassistenten an den Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren. Das vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassene System arbeitet mit einem Radarsensor sowie mit einer Kamera, die vorne an der Beifahrerseite des Lkw befestigt sind. Der weiße unauffällige Kasten erfasst dann einen Bereich von rund zehn Quadratmetern auf der Beifahrerseite, der sonst vom Fahrer so nicht eingesehen werden kann.

Außerdem ist im Blickwinkel des Außenspiegels ein Monitor installiert. Hier wird das Kamerabild des toten Winkels beim Betätigen des Blinkers, einem Lenkeinschlag durch den Fahrer oder einem sich bewegenden Objekt im betreffenden Bereich sofort angezeigt. Somit kann beim Blick in den Spiegel der Beifahrerseite zeitgleich der Monitor vom Abbiegeassistenten eingesehen werden. Zusätzlich zum Kamerabild gibt es noch ein optisches sowie akustisches Warnsignal im Fahrzeuginneren, um auf gefährliche Situationen nochmal besonders aufmerksam zu machen.

Abbiegeassistentensysteme erst ab 2024 Pflicht

Obwohl der Abbiegeassistent erst ab dem Jahr 2024 europaweit bei Neufahrzeuge Pflicht ist, hat die Feuerwehr Düsseldorf nun mit der Umrüstung der ersten Feuerwehrlastkraftwagen begonnen. Zunächst erfolgt ein Einbau in Neufahrzeuge, allerdings werden auch vorhandene Einsatzmittel je nach Alter ebenfalls mit dem Abbiegeassistenten ausgestattet. Die ausgestatteten Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr stammen aus dem Jahr 2017 und werden daher einige Jahre im #EinsatzfuerDuesseldorf auf den Straßen unterwegs sein.