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Mehr Sauberkeit und Sicherheit zu Karneval

Stadt Düsseldorf setzt verschiedene Maßnahmen um

Mehr Toiletten, Höhere Bußgelder für "Wildpinkler" und das Konzept "Scherbenfreie Altstadt" wird fortgesetzt. Diese Maßnahmen sind für Karneval geplant.

Düsseldorf - Die Stadt will für mehr Sauberkeit und Sicherheit im Karneval sorgen und erhöht die Zahl der temporären öffentlichen Toiletteneinrichtungen in diesem Jahr auf 376. Das sind fünfmal mehr als 2018. Gleichzeitig steigt das Bußgeld für "Wildpinkler" auf 70 Euro.

Ordnungsdezernent Christian Zaum hat das neue Konzept in der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am Mittwoch, 6. Februar 2019, vorgestellt. Zusätzlich zu den fünf Toilettenwagen des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC) stellt die Stadt vier Toilettencontainer (à 16 Kabinen) sowie 58 sogenannte Cross-Urinale (mit je 4 einzelnen Urinalen) in der Düsseldorfer Altstadt auf. Die Standorte der Toilettenwagen des CC sind:

- Akademiestraße, Rückseite Senfladen
- Rheinstraße, Höhe ehemalige Kämmerei
- Zollstraße, neben dem Haus des Karnevals
- Burgplatz
- Ratinger Straße/Ratinger Mauer

Toilettencontainer und Urinale der Landeshauptstadt Düsseldorf befinden sich an folgenden Orten:

- St. Lambertus: Altestadt, Nordseite Sankt Lambertus, Stiftsplatz, links neben Haupteingang St. Lambertus
- Schlossufer, am Sperrcontainer
- Unteres Rheinwerft, nördlich der Freitreppe
- Burgplatz, vor dem Goldenen Ring, Nähe Platanen (Container)
- Stadterhebungsmonument am Überweg Düssel
- Kay-und-Lore-Lorentz-Platz (Container)
- Platz hinter dem Karnevalsmuseum vor der ehemaligen Kämmerei (Container)
- Mühlengasse

Aufgrund dieses erweiterten Angebotes an öffentlichen Toiletten, dem die WCs in Gastronomiebetrieben hinzuzurechnen sind, hält die Stadtverwaltung es für gerechtfertigt, alle "Wildpinkler", die an Ecken oder Häuserwände pinkeln, stärker zur Kasse zu bitten. Beträgt das Verwarngeld bisher 35 Euro, werden sie künftig mit einem Bußgeld von 70 Euro, plus Gebühren und Auslagen, belegt.

"Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Höhe des Verwarngeldes bisher nicht abschreckend genug war. Noch dazu sind die Kosten für die Reinigung beziehungsweise das Beheben von Schäden an Gebäuden groß", erklärte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Weiter betonte der Ordnungsdezernent: "Die Mitarbeiter des OSD werden dem Thema Wildpinkeln ergänzend zu vielfältigen sonstigen Einsätzen an den tollen Tagen konsequent begegnen."

Neben dem neuen Konzept führt die Stadt auch 2019 das bewährte und erfolgreiche Glasverbot "Scherbenfreie Altstadt" fort.  Für die Umsetzung werden neben den Einsatzkräften des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) auch private Sicherheitsdienste eingesetzt. Am erfahrungsgemäß einsatzstärksten Tag Altweiber ist auch der größtmögliche Personaleinsatz - 241 Einsatzkräfte insgesamt im Zweischichtsystem - vorgesehen.


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